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25. Dezember 2021

2021


Ihr schönen Menschen.

Diesen Text zu verfassen, fiel mir unglaublich schwer. Lange Zeit war ich nicht sicher, ob ich mir einen wie auch immer gearteten Jahresrückblick nicht komplett sparen soll. Denn es bleibt unterm Strich nichts anderes übrig als die bittere Bilanz: 2021 war ein extrem hartes Jahr.

Und natürlich ist einer der Hauptgründe zumindest euch allen längst bewusst, auch wenn wir für die Entscheidungsträger unseres Landes komplett unsichtbar geblieben sind. Die Probleme der freiberuflich Kunstschaffenden werden einfach nicht gesehen. Statt auf Bühnen zu begeistern, fühlen wir uns mehr und mehr wie Geister. Unsichtbar. Aber ihr seht uns. Das tut gut.

Wenn allerdings für uns in wenigen Wochen das dritte Jahr der erzwungenen Live-Asp… Abstinenz anbrechen sollte, dann bliebe ungläubiges, schockiertes Schweigen.

Damit aber nicht genug: Es ist Zeit, es euch zu offenbaren: Alles, was ich versucht habe, um die Band ASP weiter am Leben zu halten, alles, was ich mir ausgedacht habe, um den Lebensunterhalt zu sichern, wurde von Außeneinwirkungen torpediert. Ob es nun an Corona liegt oder an den Lieferketten der liebevoll gestalteten Produkte, die ich produzieren ließ, um über die Runden zu kommen, alles bedeutete doppelt so viel Arbeit, viermal so viel Zeit und 50 x so viel Stress.

Einige gesundheitliche Tiefschläge taten ihr Übriges, und über die Feiertage möchte ich nur noch schlafen, schlafen, schlafen …

Einzelheiten werde ich euch allen (und mir selbst) ausnahmsweise einfach mal ersparen, denn sicher seid ihr von all dem Gejammer schon selbst ganz ermattet. Das wollen wir nicht.

Lasst uns also gemeinsam einen Rückblick wagen, der sich auf die schönen Dinge konzentriert, ganz gleich unter welchen dramatischen Umständen sie teilweise entstanden sind!

Lasst uns die wundervollen Momente feiern, die es in diesem schwarzen Jahr gab. Sie scheinen umso heller, je tiefer die Dunkelheit war, in der sie ihre Leuchtkraft entfalten durften.

Euer Asp

Was bisher geschah:

Das Jahr 2021 startete mit einem Feuerwerk in Form der Veröffentlichung des Mammut-Werkes „Horror Vacui – Dichter Am Abgrund“, der ultimativen Songtexte-Sammlung von Asp Spreng mit vielen begleitenden Texten, Erläuterungen und Geschichten aus dem ASP-Kosmos.





Doch auch nach diesem Schwergewicht wurde es „nicht still“ im Hause ASP. Erst durften wir zu Stiften greifen und selbst Hand anlegen auf einer Reise durch phantastische Welten, bevor wir im Frühjahr ein waschechtes Einhorn durch die Wälder huschen sehen konnten. 

Im Sommer begaben wir uns schließlich auf eine Zeitreise und erinnerten uns mit vielen Aktionen an die einzelnen Kapitel des Fremder-Zyklus – mit speziellen Shop-Geschenken, tausenden von handgeschriebenen Songzitaten genauso wie mit langen gemeinsamen Gesprächen in den Chats zu den Read-Along-Videos. Ein Experiment, das Lust machte auf mehr und das uns allen ein bisschen von dem lang vermissten Wir-Gefühl zurückgab. 

Damit nicht genug: Im August sind wir alle der ersten Vinyl-Veröffentlichung von „Astoria“ und „Fassaden“ VERFALLEN. Außerdem wurde „fremd“ zehn Jahre alt, was wir ebenfalls mit einem Vinyl-ReRelease feierten.

 

Scheinbar nebenbei entstand auch noch ein neues Lyrics-Video – nach dem Willen der Fans zu „Per Aspera Ad Aspera“. 

Immer größer wurde die Vorfreude auf das neue Doppelalbum „ENDLiCH!“, und wir durften den ersten musikalischen Vorboten in Form der „Raise Some Hell Now!“-Single nicht nur hören, sondern auch anschauen, denn die Band drehte ein wunderbar-wildes Video zum Song. Die beiden rein digitalen Singles „Spät“ und „Ziel“ folgten und ließen bereits erahnen, wie groß die Vielfalt auf dem neuen Album sein würde. 


Ein neuer Bassist konnte gefunden werden, um für den aus gesundheitlichen Gründen leider den Bass an den Nagel hängenden Tossi einzuspringen: Lias Schwarz.  Asp schrieb einen interessanten Beitrag für das neue Tierbuch seines alten Kumpels Timo Wuerz, welches nun erschienen ist. Kurz vor der Veröffentlichung des neuen ASP-Albums wurden für die Fans viele Stunden an Video-Material in Asps Bibliothek aufgenommen: Fan-Fragen, intensive Interviews und den Logbüchern ähnliche Track-by-Track Kurz-Clips. Diese wurden den Fans ohne Pay-Wall oder Mitgliedschaft gratis auf dem ASP‘schen Youtube-Kanal zur Verfügung gestellt. Ein Lyrics-Video zum viel beachteten Song „Echo“ wurde ebenfalls auf die Welt losgelassen.


Der Vorverkauf zu einer neuen Rock-Tour begann – und gleichzeitig das Hoffen und Bangen, dass diese Konzertreise tatsächlich stattfinden darf … wir warten mit angehaltenem Atem!

Und am 26. November war es so weit. Das Wichtigste, das Entscheidende: neue Musik aus dem Hause ASP.

ENDLiCH!

Mit Erscheinen des Albums wurde bekannt, dass Schmetterling und Fremder zusammengehören und zwei von drei Zyklen darstellen, die zur großen Flammenkreis-Saga gehören. Asp Spreng kündigte an, den dritten und letzten Teil, bestehend aus drei Alben, durch eine groß angelegte Crowdfunding-Aktion unterstützen zu lassen.

Zudem wurde angekündigt, dass ein Zwischenalbum mit musikalischen Horror-Kurzgeschichten und neues Material von Herumor erscheinen sollen.

Wenn alles klappt, heißt das also schon bald:
Fortsetzung folgt …


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30. November 2021

Verflucht nochmal!

Der provokante Titel des neuen Tier-Bildbandes des Herrn Wuerz ließ mich zusammenzucken, denn sein Ursprung und Gegenpol ist natürlich das auch hierzulande immer stärker Verbreitung findende „I don‘t give a fuck“, wenn einen etwas „einen Scheiß interessiert“.

Doch anstatt dem Reflex des guten Benimms nachzugeben, geht Timo hier meines Erachtens den absolut zeitgemäßen und richtigen Weg und äußert sich laut, wild und dringend zu einem der wichtigsten Themen überhaupt.

Das positive Aufmerksamkeit Heischende täuscht, hält man dieses inhaltlich und produktionstechnisch phantastische Buch in den Händen, nur einen Wimpernschlag lang über die atemberaubende Schönheit der Gemälde hinweg, in der man anschließend schwelgen darf.

Die großen Namen der Stars, die sich mit Timo für seinen explosiv-kreativen Bildband zusammengetan und damit der guten Sache verschrieben haben, tun ihr Übriges.

Dass ich mich mit meinem eigenen kleinen und kurzen (Namen) demütig und gewohnt wort- und gedankenreich in die Liste der Gastredner einreihen darf, ist eine viel zu tolle Sache, um sie im alltäglichen Promo-Rummel für meine eigenen Werke untergehen zu lassen.

Deshalb:
Bitte kurz oder länger innehalten!
Bitte das Buch und den guten Zweck unterstützen, weitersagen, empfehlen oder/und kaufen und verschenken. Likes sind nicht genug.
Please, PLEASE, PLEASE, GIVE A FUCK!

Asp

PS: Das Buch gibt es ab sofort auch bei uns!


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20. November 2021

The last two hours of the night

Lieber Leser!

Nicht alles, was ich schreibe, wird zu einem Song. Manche Gedichte sind gar nicht erst zu diesem Zweck geschaffen worden, manche Songtexte passen zu nichts, was ich mit ASP oder Herumor vorhabe, und überhaupt schreibe ich mehr Texte, als ich jemals Lieder komponieren könnte – wobei ich „komponieren“ immer so hochtrabend finde. Das Wort „Songwriting“ mag ich lieber, aber aufgrund der unvermeidlichen Schreiben-Wiederholung in diesem Beitrag muss es mal wieder herhalten.

Das Schreiben befällt einen, wird als Geschenk empfangen, und ja, manchmal belästigt es einen auch. Das geht so weit, dass ein Gedicht zur geistigen Tür hereinspaziert kommt, obwohl man es in diesem Augenblick nicht unbedingt gebrauchen kann, weil man zum Beispiel in einer ganz wichtigen anderen Arbeit gefangen sein sollte.

Manchmal suche ich aber auch Texte.

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11. November 2021

ZIEL in Sicht!

Am Freitag, den 12. November erscheint unsere dritte und letzte Vorab-Single aus dem Doppelalbum „ENDLiCH!“, welches am 26. November veröffentlicht wird.

Beim dritten Song, den wir euch als Vorgeschmack in voller Länge präsentieren, handelt es sich um das treibende, kraftvolle „Ziel“!

Die Single gibt es als sogenannten Instant Gratification Track bei den Download-Portalen (das bedeutet, ihr könnt euch den Erwerb des Titels auf den Albumpreis anrechnen lassen), aber auch auf allen bekannten „Streamingportalen“, wozu auch Youtube zählt.

Hier könnt ihr ZIEL vorspeichern!






Die bisherigen Singles gibt es digital natürlich weiterhin:

Raise Some Hell Now!                              Spät


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30. Oktober 2021

Ein Knäuel aus Seemannsgarn wird entwirrt

Liebe Hörer!

Fünf lange Jahre hat es gedauert, bis dieser Song ENDLiCH! das Licht der Welt erblicken durfte. Ich habe diese lustige Seefahrt mit den vielen Seefahrtsmetaphern irgendwann im Jahre 2016 geschrieben, und die Melodie des Refrains spukte mir seitdem immer mal wieder im Kopf herum.

Eigentlich hätte „Seemannsgarnknäuel“ als Bonus-Track auf der limitierten Edition des Albums „zutiefst“ erscheinen sollen. Das wollte aber nicht klappen, da die Deadline immer näher rückte, und zwei der eigentlich geplanten zusätzlichen Produktionen mussten dann bedauerlicherweise zurückgestellt werden. Das Album selbst war schon wieder sehr lang geworden, und mit den Logbucheinträgen, dem mir unfassbar wichtigen „Parole: Poesie!“ und der Coverversion des Simon & Garfunkel-Klassikers „I Am a Rock“ hatten wir, gelinde gesagt, auch mehr als ordentlich Bonus-Material produziert, auch wenn unser Label davon nie genug haben kann, weil man vermutlich nicht ganz durchschaut hat, wie viel Arbeit das darstellt. Merkwürdig, manche Schilderungen solcher Zusammenhänge scheinen auch nach so vielen Jahren noch mit solch einer Begabung ignoriert zu werden, dass man sich wünscht, dieses irre Talent könnte man irgendwie klug nutzbar machen, zum Beispiel indem man saubere Energie erzeugt. Aber solche Wünsche sind nichts als Phantastereien. Im Gegenteil: Es ist eine Gabe.

Freilich hat mich das dennoch gewurmt, denn ich mochte diesen maritimen Rundumschlag auf die Musikindustrie schon in seiner rudimentären Entwicklungsform sehr gerne.

Eine Zeit lang überlegte ich sogar, ob ich es nicht auf Herumor umwidmen sollte, denn musikalisch hätte das durchaus gepasst. Aber irgendwie war mir das zutiefst unangenehm, denn mein Side-Project sollte ja nach all den steinigen Wegen, die zu dieser schönsten Nebensache meiner Musikwelt führten, von derlei traumatisierenden Business-Erfahrungen unbelastet bleiben. Bei ASP war da schon Hopfen und Malz verloren, also sollte der bissige Kommentar da bleiben, wo er hingehört.
Jedoch war das musikalisch eine nicht unpassende Idee, und so verschwand der Song nicht allzu tief in meinem wankenden Stapel an Halbfertigem und wartete auf eine passende Gelegenheit.

Diese ergab sich dann 2019, als ich begann, den „Kosmonautilus“-Nachfolger planungstechnisch in Angriff zu nehmen. 

Johanna und ihre DELVA-Gestalten kannte ich schon eine ganze Weile, und wir hatten schon einige kleinere Zusammenarbeiten realisiert. Zum Beispiel steuerte ich einen Text für ihr wunderbares Album bei, welches später „Spuren“ heißen sollte, damals aber noch namenlos war.

Ich war mir recht sicher, dass die Damen und Herren genau die musikalischen Mittel besitzen, um dieses lange, schwarzhumorige Stück mit ihrem Können zum Glänzen zu bringen.

So fragte ich an – und siehe da: Sie hatten auch Lust.

Und so kam es zu einer spannenden Kooperation. Ich schickte ihnen ein sehr rudimentäres Demo des Liedes und überließ die sogenannten Arrangements komplett ihren fähigen Händen und Instrumenten.

Bei so einem langen Erzähl-Lied ist das eine ganz schöne Herausforderung, denn es braucht viel Einfühlungsvermögen und dutzende von kleinen Ideen, um dafür zu sorgen, dass ein Song über diese lange Spielzeit interessant bleibt und dem Zuhörer genug Abwechslung bietet. Glaubt mir, ich weiß wovon ich spreche! ;)

Aber wie man am Endergebnis erkennen wird: eine Aufgabe, die sie „spielend“ gemeistert haben.

Ich bin sehr glücklich mit dem Ergebnis und freue mich für das Lied, dass es am Ende durch so geschickte und freundliche Hände doch noch das Licht der Welt erblicken darf.

Man kann nur sagen: Die fünf Jahre Warten haben sich gelohnt!
Freut euch darauf!

Danke, DELVA!

Ihr wollt mehr von DELVA hören? Ihr Album SPUREN gibt es bei uns im Shop zu bestellen. Sehr empfehlenswert!

Seemannsgarnknäuel wird es zu hören geben als Bonus-Song auf vielen Editionen von ENDLiCH!




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18. Oktober 2021

BESSER SPÄT …

Ihr schönen Menschen,

am Freitag, den 29. Oktober erscheint unsere zweite Vorabsingle aus dem Doppelalbum ENDLiCH!, welches am 26. November veröffentlicht wird.

Beim zweiten Song, den wir euch vorab in voller Länge präsentieren, handelt es sich um einen deutschsprachigen Titel, nämlich das emotional sehr intensive "Spät".
Was "Raise Some Hell Now!" an purer Energie in den Raum wirft, findet bei "Spät" in seiner gefühlvollen Tiefe seine Entsprechung.
Die Single gibt es als so genannten Instant Gratification Track bei den Download-Portalen (das bedeutet, ihr könnt euch den Erwerb des Titels auf den Albumpreis anrechnen lassen), aber auch auf allen bekannten Streamingportalen.

Hier könnt ihr ihn Pre-saven!


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30. September 2021

RAISE SOME HELL NOW!

Ihr schönen Menschen,

zu unserer aktuellen Single haben wir einen sogenannten Video-Clip gedreht.

Wer uns kennt, weiß, dass wir in der Vergangenheit eher sparsam mit dieser Art von Song-Präsentation umgegangen sind.

Vor allem, wenn es sich um Bandperformance-Videos handelt.

Warum also jetzt?

Nun, es liegt auf der Hand: Wir und unser Publikum haben uns nun seit über anderthalb Jahren nicht sehen dürfen, wie wir es gewohnt sind, nämlich mit energetischen, schweißtreibenden und für beide Seiten wunderbaren Konzerten.

Rufe wurden laut, Rufe wurden vernommen, ein Trostpflaster sollte her.

Also war dies eine passende Gelegenheit, endlich die Band wieder zusammenzubringen. Leider ohne Tossi, der in der Zwischenzeit aus gesundheitlichen Gründen den Viersaiter an den Nagel hängen musste, dafür mit einem nicht unbekannten neuen Freund, der hier gleich seine Feuertaufe erleben durfte: Lias Schwarz.

Es war wirklich toll, dass wir endlich mal wieder alle in einer gemeinsamen Performance zusammenfinden durften.

Stellvertretend für die vielen tausend anderen schönen Menschen vor unseren Bühnen haben wir acht ASP-Fans als Komparsen zu uns geholt und mit ihnen zusammen zur Musik ein bisschen „Krach geschlagen“. 

Am Ende sagte eine freundliche Dame vom Team der Video-Firma so schön: „Das hatte ja fast ein bisschen etwas von einem kleinen Waldkonzert.“

Wie wahr.

Auf jeden Fall war es eine Heidenarbeit und ein fantastischer Spaß!

Hoffentlich dürfen wir ganz bald wieder ganz, ganz viele von euch vor unseren Lieblingsbühnen wiedersehen. Bis dahin könnt ihr wenigstens uns zusehen.

Zufällig hatten wir ohnehin den passenden Song als Single-Auskopplung parat. Dieser lässt zwar leider, wie immer, keine Rückschlüsse auf das restliche Album zu (so viele stilistische Facetten gab es lange nicht), aber dafür kann er ganz problemlos und völlig spoilerfrei, was das Konzept-Album angeht, gehört und geschaut werden. Ich weiß von einigen von euch, dass sie da ganz streng gegen sich selbst sind und keinen Ton vorab hören, bevor sie nicht das komplette Album in Händen halten. Das ist prinzipiell eine prima Sache, dieses Mal aber könnt ihr ruhig die Vorab-Single genießen! Wie solltet ihr sonst nachher den Unterschied zu der viel längeren Album-Version entdecken können?

Ich hoffe, ihr habt ein bisschen Freude mit dem Clip!

Ich bin auf jeden Fall sehr stolz darauf, denn mein kleines Lebendig-begraben-Drehbuch wurde ganz wunderbar gefilmt und gespielt!

Ein ganz großes Dankeschön an das komplette Team!

Es wird allerhöchste Zeit, dass wir wieder alle gemeinsam Krach schlagen dürfen.

Raise some hell now!
Raise some hell now!
It all went well somehow for so long.
Raise some hell now!
Raise some hell now
and start to praise yourselves in this song!


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16. September 2021

Wie Papierflieger in einem Wirbelsturm

Die Idee, einen Song gemeinsam mit Two Minds Collide zu verwirklichen, entstand während der Vorbereitungen zur Kosmonautilus-Tour im Januar und Februar 2020, auf welcher uns die Dark-Rocker aus dem Saarland als Special Guest begleiteten. Hätten wir damals gewusst, für welch grauenhaft lange Zeit das die letzte Tour sein sollte, wir hätten jedes Konzert vielleicht noch ein wenig heftiger gefeiert, als wir es ohnehin schon getan haben und als wir es sowieso immer tun. Welch ein Glück hatten wir, dass wir von dieser wundervollen Konzertreise so lange zehren durften. So ging es natürlich auch den Jungs von 2MC, mit denen wir uns wirklich prächtig verstanden haben.

Für Lias Schwarz war es ja schon die vierte Tour, die er in unserem Tourtross mitgereist ist. Zweimal mit Spielbann, einmal als dritter im Bunde des Überraschungs-Supports (und „Europe’s finest ASP-Cover-Band“) The Little Big Men auf der Pentagrammophon 20 Jahre ASP Party und schließlich mit seiner Band Two Minds Collide. Wir kennen uns also schon eine ganze Weile, und Songs haben wir auch schon gemeinsam gemacht.
Nichtsdestotrotz erzeugt all dies noch keine Selbstverständlichkeit, wenn man eines seiner „Songkinderchen“ in die Hände eines andern gibt. Dazu gehört, wie schon mehrfach erwähnt, für mich eine ganze Menge Vertrauen.

Vor allem wenn es um solch emotional aufrüttelnde Themen geht. Als ich den Text zum Song schrieb, konnte ich noch nicht ahnen, wie lange das Gefühl des Ausgeliefertseins, der Eindruck, vom Schicksal gnadenlos und ohne Einfluss auf den Ausgang durch die eigene Geschichte gewirbelt zu werden, in den Monaten danach anhalten und alles überschatten sollte.

So empfanden sicher viele Menschen die Unsicherheit während der Corona-Pandemie, das Gefühl, seine Geschicke nicht wie gewohnt lenken zu können.

Bei uns Musikern war das sehr extrem der Fall, und es kam mir außerdem auch so gar nicht zupass.

Dabei war es während des gesamten Songwriting-Prozesses für „ENDLiCH!“ das erklärte Ziel gewesen, dieses alles beherrschende Lebensgefühl gezielt auszuschließen, da es partout nicht mit dem für das Album geplante emotionale Spektrum zusammenpassen wollte. Schließlich waren die beiden Vorgängeralben „zutiefst“ und „Kosmonautilus“ sehr stark auf das Innenleben konzentriert gewesen, auf Isolation und das zu erforschende Ich des Hörers. Ganz anders sollte und müsste aber „ENDLiCH!“ klingen, wusste ich. Hier sollte es um eine klangliche Manifestation des erneuten Aufbrechens, den letzten Abschnitt einer gnadenlos intensiven Reise, voller äußerer Einflüsse, äußerer Impulse, die auf uns einwirken, gehen … also genau das, was wir über viele Monate unfreiwillig vermissen mussten.

Umso mehr wurde vielleicht nun „Age of the Hurricanes“ das Ventil für diese große Unsicherheit, die mich die meiste Zeit des Jahres 2020 im Griff hatte.
Entsprechend war es ein großer Vertrauensbeweis, jemandem diese geballte Ladung an in musikalische Ideen gegossenem Gefühlschaos in die Hand zu drücken, der nicht der erklärte Produzent meines Vertrauens ist und Lutz heißt. Aber Li hat einen phantastischen, direkten Zugang zu diesem Thema gefunden – und es hat dann einfach gepasst.

Ich finde, es ist eine ganz, ganz große Nummer geworden, und ich hoffe, dass es vielen Menschen, denen das im Song beschriebene Lebensgefühl nicht vollends fremd ist, Trost und einen positiven Impuls zu schenken vermag. Großes Kino mit zerbrechlichen Figuren.

Das Ergebnis gefällt mir in der Tat so gut, dass ich diesem Thema sogar eine der ganz speziellen Supporters Editionen gewidmet habe, obwohl „Age of the Hurricanes“ keiner der Album-Songs ist, sondern – ingroßenAnführungszeichen – „nur“ ein Bonustrack. Aber das war auch ein Grund, warum ich mich von Trisol habe überzeugen lassen, dass unsere kleinste Album-Version die drei Asp/ASP-Kooperationen mit beinhalten soll. So kam die Standard-Edition (nochmal die ganzgroßenAnführungszeichen) zu ihrer dritten CD.

Lias und ich haben einen sehr spaßigen Abend gemeinsam verbracht, als wir die noch ungefalteten Papierflieger gemeinsam signiert haben. Und an diesem Abend haben wir auch die Entscheidung getroffen, dass er (Li, nicht der Papierflieger) in Zukunft bei ASP in der Liveband spielen und singen wird.

Dass unsere Stimmen gut zusammen klingen werden, davon kann man sich schon ab 26. November überzeugen, wenn „Age of the Hurricanes“ durch eure Wohnungen wirbeln wird.

Kompliment! Es ist ein waschechter Two Minds Collide-Song und genauso ein höchst aspiges ASP-Stück. 

Und irgendwie werde ich nun das Gefühl nicht los, dass zwei der unzähligen, umherschwirrenden Papierflieger (oder Origami-Kraniche?) am Ende doch auf einen ganz bestimmten, schicksalhaften Punkt zugesteuert und am Ziel angekommen sind.
Ich glaube nicht an Fügung. Aber dafür fügt sich doch alles ganz wunderbar.


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10. September 2021

Ein neues, altbekanntes Gesicht

Liebes Publikum,

mir ist bewusst, dass Fans sich immer extrem schwer tun mit neuen Bandmitgliedern.

Je stärker die Bindung, desto größer die Angst vor Veränderungen. Sei es nun auf, neben oder hinter der Bühne. Sei es die Weiterentwicklung des Musikstils weg von dem, was das Fanherz als „die gute Phase“ ansieht. Sei es anders nostalgisch Eingefärbtes wie die Szenezugehörigkeit … oder die Frisur des Frontmanns.

Deswegen muss man, kündigt man etwas Neues an, auch immer ganz besonders samtpfotig die Tastatur bedienen, ganz sacht und zart die Einleitung formulieren …

Personelle Veränderungen sind in den seltensten Fällen gewünscht oder herbeigeführt, sie kommen aber leider vor. So ist das Leben.

Die gute Nachricht ist:

Ich konnte eine Lösung finden, bei der kein gänzlich Fremder zu unserer kleinen Familie stößt, sondern kündige hiermit ein bekanntes Gesicht im ASP-Kosmos an.

Jemanden, der in Zukunft bei uns die wichtige Aufgabe des Bassisten übernimmt und zudem ein richtig guter Sänger ist, um uns bei unseren Satzgesängen zu unterstützen.

Einen guten Freund und euch allen als einer der drei Little Big Men bekannten Transsilvanier, mit dem ich seit vielen Jahren musikalisch zu tun habe, genauer gesagt, seit ich für seine Ex-Band Spielbann dereinst Texte und Melodien beisteuern durfte.

Die Rede ist natürlich von keinem Geringeren als Tobias "Lias" Engel, seines Zeichens Mastermind der fantastischen Band Two Minds Collide, mit dem ich erst kürzlich meinen Bonus-Song „Age of the Hurricanes“ verwirklichen durfte!

Damit mache ich es nicht nur euch ein wenig leichter, sondern natürlich auch mir selbst, denn wenn ein guter Freund das Instrument an den Nagel hängen muss, dann ist es zumindest tröstlich, wenn es eben wieder ein Freund ist, mit dem man zusammen [hoffentlich bald irgendwie und dringend] wieder auf Reisen gehen darf, um die Bühnen zu entern.

Wir werden Tossi alle unglaublich vermissen, auf und hinter der Bühne, auch wenn wir weiter Freunde bleiben und gerne einen richtigen, anständigen Abschied auf einer Bühne für und mit euch gefeiert hätten! Aber das große böse C und die daraus resultierenden Beschränkungen machen uns leider einen Strich durch die Rechnung.

Nun heißt es natürlich für Lias: viele merkwürdige Songs und Texte lernen und üben.
Das geht nicht über Nacht, und der ein oder andere geheime „Konzert“-Plan muss nun leider in der Schublade bleiben. Aber wir hängen uns rein!

Bitte heißt Li ganz herzlich willkommen, er wird das ganz großartig machen, davon bin ich überzeugt.

Euer
Asp


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31. August 2021

MACH MIT!

Dein Video im ASP-Interview!

Ihr schönen Menschen!
Du schöner Mensch!

Du hast die Chance, Asp eine Frage zu stellen und gleichzeitig dabei in einem Interview-Video aufzutauchen. 

Für Herbst und Winter haben wir einige schöne Frage-Antwort-Segmente auf dem Youtube-Kanal in der Mache. Und Du kannst dabei sein!

Da wir nicht alle Menschen in Asps lauschiges Lesezimmer einladen können, haben wir uns zu folgendem fairen Kompromiss entschieden:
Du kannst uns eine Frage schicken und wirst so zum Teil des großen Interviews.

Im Vordergrund soll natürlich das neue Album „ENDLiCH!“ stehen, das Du natürlich zu diesem Zeitpunkt noch nicht kennst, aber sicher brennen Dir trotzdem schon jetzt viele Fragen unter den Nägeln. Aber auch zu den Vorabsingles, beginnend mit „Raise Some Hell Now“, zum Cover oder zu einem beliebigen anderen Thema sind Fragen erlaubt. Wenn Du zum Beispiel immer schon einmal wissen wolltest, wann Asp jeden Morgen aufsteht oder mit welchem Arbeitsgerät er seine Texte zu Papier bringt: Dies ist die Chance! Aber auch alles andere.

Dazu musst Du nur folgendes tun:
Filme Dich selbst beim Stellen Deiner Frage!

*Sprich dabei bitte deutlich, damit man die Frage gut versteht und achte auf eine leise Umgebung!
*Das Video sollte nicht länger als 30 Sekunden sein!
*Wähle Hochformat bzw. Portraitmodus
*Du solltest auf dem Video als „Büste“ zu sehen sein, also ungefähr vom Bauchnabelbereich bis einschließlich rauf zum Kopf. (Nein, den Bauchnabel muss man natürlich nicht sehen.)
*Filme Dich vor möglichst neutralem Hintergrund

Schick Dein Handy-Video am besten mittels Cloudspeicher (WeTransfer/DropBox/Icloud/OneDrive/GoogleDrive) an die E-Mail-Adresse:

videofrage [at] AspsWeltEn.de

Aktion verlängert: Einsendeschluss ist der 12.09.2021 um 12:09 Uhr!

Wir suchen uns dann die schönsten Fragen aus, und die Interviewer werden dann zu Asp in die Bibliothek gezaubert!


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26. August 2021

FREMDER FINALE COUNTDOWN

Liebe Freunde,

um die Vorfreude auf das abschließende Kapitel des Fremder-Zyklus weiter zu steigern, beschäftigen wir uns in den Monaten davor noch einmal intensiv mit dem "Was bisher geschah" der Geschichte.

Im Monat August liegt der Schwerpunkt auf dem Kapitel Maskenhaft – Ein Versinken in elf Bildern. Zum Album schrieb ich im Buch HORROR VACUI – DICHTER AM ABGRUND folgende Eröffnung in Gedichtform:

Das Versinken

Komm, Freund, wir treffen uns am Abend:
Der Sonne Schein, er ist kein Mitverschwörer,
wenn wir, in diesen Schriften uns vergrabend,
uns ganz als Leser geben und als Hörer.

Mein Freund, wir werden lauschend reisen.
Vielleicht mit einem Glas und etwas drinnen?
Die Stimme soll uns nur die Richtung weisen.
Den Rest wolln wir allein zu Bildern spinnen.

So wie die Hungernden von Krumenspuren,
so werden wir von Wort und Ton verführt;
mehr braucht es nicht, um uns den Fall zu schildern.

Und wenn wir das Versinken der Figuren
verfolgen, weil es uns so fasziniert,
versinken wir auch selbst in jenen Bildern.

Im Gedicht Das Versinken geht es freilich, wie der Name schon verrät, um das, was geschieht, wenn wir Leseratten und Hörsiebenschläfer uns von einer Geschichte völlig in ihren Bann schlagen lassen.

„So wie die Hungernden von Krumenspuren,
so werden wir von Wort und Ton verführt.“

So ging es mir selbst oft, und es half mir nicht selten, die Welt um mich herum und auch mich selbst für ein Weilchen zu vergessen. Noch vor allem anderen, noch vor dem Sänger, Texter, Artworks-Verursacher oder Komponist (obwohl mir das Wort immer ein wenig groß vorkommt) sehe ich mich noch immer ganz schlicht richtig wichtig: als Geschichtenerzähler.

Und der Freund in diesem Gedicht, der sind natürlich Sie. Der bist natürlich Du.



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13. August 2021

Abschied

Freundschaft.

Liebe ASP-Unterstützer, liebe Zuschauer, verehrtes Publikum.

Es gibt keine schonende oder schöne Art, euch dies mitzuteilen.

Vor einigen Tagen teilte mir ASP-Live-Urgestein Andreas „Tossi“ Groß mit, dass er in Zukunft bedauerlicherweise nicht mehr Teil des Konzertgeschehens sein kann und seinen geliebten Viersaiter an den Nagel hängen muss.

Die Gründe dafür könnt ihr in untenstehendem Original-Statement lesen.

Natürlich kam es für mich nicht vollkommen aus heiterem Himmel, aber

wie das so ist: Man hofft weiter und möchte es nicht wahrhaben. Vor allem, da Tossi und ich uns schon so lange kennen und mögen. Sogar noch ein gutes Stück länger, als die Band ASP überhaupt existiert, und vermutlich hat unsere Freundschaft schon etliche Jahre mehr auf dem Buckel, als einige von euch auf dieser Welt weilen.

Entsprechend heftig behauptete sich der Schock und tief saß und sitzt noch immer auch der Abschiedsschmerz.
Wir teilen unzählige schöne Erinnerungen. Tossi lieh mir in schweren Zeiten Ohr und Rückhalt, war ein wunderbarer, loyaler Weggefährte und genialer Gesprächspartner. Mannomann, was haben wir zusammen gelacht in all den Jahren!

Vor allem haben wir, unabhängig von unseren biographischen und musikalischen Wurzeln, ein Lebensgefühl geteilt, welches uns all die vielen Jahre zutiefst verband:

Denn die Themen, die in meinen bescheidenen Werken verarbeitet werden, das Gefühl, in dieser Welt ein Fremder zu sein und zu bleiben, der Weltschmerz und das Bedürfnis, etwas dagegen unternehmen zu wollen, waren genauso ein gemeinsamer Nenner wie der stets aufblitzende Galgenhumor. Das hat ein starkes Band zwischen uns gewoben.

Ein Zaubererbruder, ein wahrer Gentleman, ein feiner Kerl!

Ich wünschte, die Dinge lägen anders. Alle. Die, gegen die wir gemeinsam angesungen haben, ebenso wie die, die nun dazu geführt haben, dass dies – zumindest mit Publikumsbeteiligung – nicht mehr geschehen wird.

Aber das tun sie nicht. Und aller persönlichen Trauer zum Trotz akzeptiere und respektiere ich Tossis Entscheidung. Wie es unserer langen Freundschaft angemessen ist.

Denn so verlief dieser Abschied vom Bandgeschehen, diese „Trennung“: in aller Freundschaft und ohne ein einziges böses Wort.

Ich habe das völlig unverdiente und gigantisch große Glück, dass diese Freundschaft erhalten bleibt, selbst wenn wir in Zukunft die Bühnen nicht mehr gemeinsam unsicher machen werden. „Nicht beige und niemals zu adrett …“

Tossi, es war und ist mir eine Ehre!

Es versteht sich von selbst, dass wir Tossi vermissen werden. Es versteht sich von selbst, dass wir ihm alles erdenklich Gute wünschen, vor allem natürlich Gesundheit, Gesundheit und noch eine Extraportion Gesundheit.

Wenn ihr Tossis Zeit bei ASP auf der Bühne ehren möchtet, ihm Wertschätzung und Respekt erweisen wollt, dann sorgt dafür, dass alle, die ihn auf der Bühne erleben durften, dieses Statement zu lesen bekommen, denn heutzutage ist es sehr schwer, euch Menschen dort draußen an den Endgeräten zu erreichen!

Tossi verweigert noch immer sämtliche AntiSocial-Media-Plattformen, wir werden ihm aber gerne eure freundlichen Worte weiterleiten.

Und ansonsten?

Tut am besten einfach, was er sich wünscht (siehe unten)!

Asp, August 2021

Statement von Andreas „Tossi“ Groß:

„Verehrte Freunde,

auch wenn schließlich Probleme mit der Gesundheit den letzten Ausschlag gaben, sind die Gründe für meine Entscheidung so vielfältig wie die Auswüchse menschlicher Idiotie. Es war mir eine unvergleichliche Ehre, Seite an Seite mit Asp den Kampf gegen diese Auswüchse zu führen. Jedoch bricht Nackenschlag um Nackenschlag irgendwann auch das stabilste Genick. Nicht resigniert, nur reichlich desillusioniert und schweren Herzens, aber in tiefer Freundschaft (gibt's nicht als Download) und auf eigenen Wunsch verlasse ich nun die Band. Ich werde Asp und seinem Schaffen, seinen Mitmusikern und den Mädels und Jungs aus der Live-Crew zutiefst gewogen und verbunden bleiben, und ich hoffe, Ihr bleibt es auch.
Ich danke Euch. Rettet den Planeten und all seine wunderbare Vielfalt!“

Tossi



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31. Juli 2021

I WANT YOU!

Komparsen für ASP-Musikvideo gesucht!
**UPDATE 5. August! Die Komparsen sind gefunden und werden nun per Mail in den kommenden Tagen informiert**
Ein herzlicher Dank an alle, die sich beworben haben!

Liebe Freunde,

für die Aufnahme unseres nächsten Musikvideos suchen wir kurzfristig acht (8) ASP-Fans, die Zeit und Lust haben, sich mit uns in Bewegtbild verewigen zu lassen.

Die Drehs finden am 12.08.21 und am 24.08.21 statt. Du kannst nur dabei sein, wenn Du an BEIDEN Drehtagen teilnehmen kannst.

Der Dreh am 12. August wird von ca. 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr dauern und in 40549 Düsseldorf stattfinden.

Der Dreh am 24. August wird von 16:30 Uhr bis 19:00 Uhr dauern und in 51399 Burscheid stattfinden. An diesem Tag wird auch die Band dabei sein.

DU WILLST DABEI SEIN?

Du musst folgende Voraussetzungen erfüllen:

Bitte beachtet: Bezahlung gibt es keine, es werden auch keine Reisekosten oder Spesen erstattet.

Aber als Erinnerung an den Drehtag werden alle Komparsen ein großes Fan-Paket mit signierten Artikeln erhalten (Wert ca. 200 €).

Weitere Infos bei konkretem Interesse!

Bewirb Dich schnell (Einsendeschluss: 06.08.2021) mit zwei aktuellen Fotos (Portrait und Ganzkörper, Smartphonequalität ist ausreichend) und Deiner aktuellen Postadresse bei

hilda [at] AspsWeltEn.de

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7. Juli 2021

SONG-VOTING: ERGEBNISSE

Ihr schönen Menschen,

boah, habt ihr das spannend gemacht! 

Doch zu allererst: Wer hätte gedacht, dass ein Voting zu einem mittlerweile schon acht Jahre alten Album noch so viel Interesse und so eine rege Teilnahme zu erzeugen vermag.

Das erlaube ich mir mal ganz großzügig als Zeichen zu werten, dass unsere Alben nicht nur zwei Wochen Halbwertszeit besitzen, sondern auch lange nach der Veröffentlichung noch hoch in eurer Gunst stehen. Ein schöneres Kompliment kann man einem Künstler und seinem Werk wirklich nicht machen.

Danke!

Und außerdem danke ich für die vielen Rückmeldungen über unsere Social-Media-Kanäle, die deutlich gemacht haben, dass es den meisten fast unmöglich war, eine Entscheidung zwischen all den schönen Liedern zu treffen. Noch ein tolles Kompliment. Ja is denn scho Weihnacht’n?

Auch dafür danke – und ich kann nur sagen: Was denkt ihr, wie ich mich immer fühle, wenn ich z. B. Singles aus meinen Konzeptalben auszuwählen habe? Genau!

Bleibt noch zu erwähnen, dass ich dazu auch gar nicht immer geeignet wäre, sieht man es mit den Augen des großen A&R-Managers (die ich immer fest geschlossen halte, was wissen die schon!), denn einer meiner absoluten Favoriten für diesen speziellen Zweck des Lyrics-Videos ist weit abgeschlagen auf einem der letzten Plätze gelandet!

Ich spreche natürlich von „Die Klippe“, die ihr auf den vorletzten Platz gewählt habt.
Bitte keine Rückschlüsse auf mein sonstiges Urteilsvermögen, hahaha.

Das Rennen um den ersten Platz haben sich im Grunde die ganze Zeit die beiden Songs „Schneefall in der Hölle“ und „Per Aspera Ad Aspera“ geliefert. Der eine immer eine Nasenlänge näher an der Ziellinie als der andere. Mit hauchzartem Vorsprung wurde es dann doch PAAA.

Kurz nach den Spitzenreitern kamen die Pferdchen mit den Namen „Löcher in der Menge“ und der „Wildfang Windfang“ (eigentlich beide Bestandteile tolle Pferdenamen) ins Ziel, alles andere tummelte sich im stabilen Mittelfeld.

Also. Freuen wir uns alle auf ein Lyrics-Video zu

PER ASPERA AD ASPERA.

Und nun natürlich noch die glücklichen Gewinner:

Maria K. aus Barsinghausen

Yvonne B. aus Ahlen

Anja C. aus Oberfrohna

Yvone S. aus Mahlert

Stefan S. aus Nürtingen

und

Sebastian P. aus Bernitt

Die Gewinner werden per Mail benachrichtigt!

Die Gutscheine werden per Post versendet.Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner und an alle einen ebenso herzlichen Dank fürs Mitmachen

Euer Asp


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30. Juni 2021

Wärmstens empfohlen

Ihr schönen Menschen dort draußen an den Endgeräten,

ich muss meine Begeisterung mit euch teilen: Selten lasse ich mich zu Musik-Tipps hinreißen, aber was die lieben Kollegen von Lord Of The Lost mit ihrem aktuellen Album „Judas“ abgeliefert haben, hat mich positivst vom Schreibstuben-Hocker gehauen. Diese Begeisterung wurde übrigens in keiner Weise von ihrer wundervollen Interpretation eines noch streng geheimen ASP-Songs für unser Album „ENDLiCH!“ angefacht. Dies ist also keine dieser Gefälligkeits-Erwähnungen, wie sie heute tausendfach üblich sind. Nein, das Doppelalbum ist einfach ein totaler Hammer. Musikalisch spannend, emotional packend und das, was man gemeinhin als ganz großes Kino bezeichnet.

Was mir besonders gefällt: Trotz hoher Hit-Dichte ist es ein Album, das mehrere Durchläufe braucht und gewährt bekommt, um mit jeder Runde im Player (ja, sowas Altmodisches benutze ich zum Abspielen von Musik) mehr Tiefe zu entwickeln und einem ans Herz zu wachsen.
Richtig, richtig gut und phantastisch mutig, so ein Konzeptalbum in diesen 30-Sekunden-Aufmerksamkeitsspanne-Zeiten auf den Markt zu bringen.
Ich bin so angetan von diesem Teil, dass ich mir die große Box auch noch bestellt habe. Da müssen die anderen Neu-Erwerbungen des Monats leider noch eine Weile warten. Player ist belegt! ;)

Euer begeisterter
Asp 



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29. Mai 2021

GEMEINSAMES REVUE PASSIEREN LASSEN

ENDLiCH! DER FINALE COUNTDOWN

Am Ziel einer langen, langen Reise.

Meine Güte. Ich stelle mir vor, wie andere Bands und Songwriter sich von Song zu Song und Albumthema (wenn überhaupt) zu Albumthema hangeln beim Erzählen. Und frage mich ab und zu, was das wohl für ein Gefühl sein mag. Ob sie wissen, wie froh sie sein können, sich nicht mit Storys herumplagen zu müssen, die über mehrere Alben, mehrere Jahre geschrieben und produziert werden sollen. Ob sie wissen, was ihnen an wundervollen Momenten entgeht? Aber natürlich ist mir bewusst, dass nicht sie, sondern ich aus der Reihe tanze, was all das angeht. Selbst eingeb-rockt und irgendwie natürlich auch zufrieden damit.

Aber zehn Jahre? Eine verdammte Dekade?

Auch wenn wir uns zwischendurch natürlich „im Hotel ausgeruht haben“, ist das doch eine unfassbare, beinahe unbegreifliche Zeitspanne und umfasst damit fast die Hälfte des Bestehens von ASP. Auf jeden Fall ist es ziemlich knifflig, eine Geschichte über eine so lange Zeit hinweg zu erzählen, das dürft ihr mir glauben.

Entsprechend handelt es sich beim kommenden Album „ENDLiCH!“, dem fünften und letzten Teil des Fremder-Zyklus, um eine ganz schön große Sache für mich und uns, wie ihr euch sicher vorstellen könnt.

Die Nostalgie und die wunderbaren musikalischen Erinnerungen mal kurz beiseite gewischt und ins Hier und Jetzt zurück: Ich stecke natürlich noch mittendrin, in diesem Grande Finale. Im Gegensatz zu eigentlich allen ASP-Albumproduktionen der vergangenen wasweißichwievielen Jahre habe ich die Arbeiten am Artwork gezielt auf die Zeit nach der Musikproduktion geschoben – ein „Luxus“, den mir das Ausfallen meines Hauptbroterwerbs in Corona-Zeiten ermöglicht hat. Heißt: Noch ist es eben nicht ganz fertig, das neue Album, aber die Erzählung, die Musik, die Songs sind alle im Kasten. Und holy sh*t, was für ein Album das geworden ist! Aber ich möchte nicht vorgreifen. Nein, ich möchte eher „nachfassen“.Bis zur offiziellen Veröffentlichung am 26. November 2021 müssen wir ja alle noch ein ganz schönes Portiönchen Geduld aufbringen.

Da dachte ich bei mir: Ist es nicht vielleicht eine gute Gelegenheit, uns allen die lange Wartezeit zu versüßen und gemeinsam mit euch diese 2011 begonnene Reise noch einmal von Anfang an nachzuvollziehen? In einem gigantischen „Was-bisher-geschah“ zu schwelgen, bevor es im November „ENDLiCH!“ und zum letzten Mal für das Fremder-Kapitel heißt „Fortsetzung folgt …“?
Der finale Countdown ist gleichzeitig ein Finale-Countdown.

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16. Mai 2021

Im Reich des Einhorns

Kapitel 5: Das Reich des Einhorns nie am Tage

Als das „Reich des Einhorns“ wuchs, erinnerte ich mich an alle anderen schönen Zwielichtgeschichten und blätterte begeistert in ihnen herum. Und dabei fielen mir auch wieder die feinen kleinen Ein-Lied-CDs in die Hände, die einigen der Bücher beiliegen. Nur dass bei „Nie am Tage“ ja gar kein 1-Track-Silberling dabei ist, sondern dieser sogar zwei Titel aufweist. Neben der von mir gesungenen Fassung des Songs haben wir noch eine zweite aufgenommen, bei der die großartige Nic Frost mit ihrer Gänsehautstimme eine Version beigesteuert hat. 

Diese gefiel mir beim Wiederhören erneut so irre gut, dass ich kurzerhand beschloss, diese schöne Aktion zu wiederholen. Ich fragte also Nic Frost, und sie war wieder mit Begeisterung dabei. 

Und um der zweiten Variante des Titels noch eine weitere für dich als Hörer spannende Besonderheit zu verpassen, luden wir kurzerhand meinen Freund Holger Much in Patricks Studio ein (wobei „kurzerhand“ in Pandemie-Zeiten immer ein bisschen weniger kompliziert klingt, als es ist), und er brachte seine zauberhafte Flötenkunst in das Reich des Einhorns.

Direkt aus Griechenland gelangte die wunderbare Violine in unsere Aufnahme, denn dank moderner Technik ist auch der geniale Geiger Nikos (du kennst ihn auch von „Zaubererbruder live und für immer“) wieder zu hören.

Wie in einem der anderen Kapitel bereits erwähnt, musste das „Einhorn“ eine lange Reise machen, bevor es nun endlich deine Sinne erfreuen darf, was uns Beteiligten natürlich sehr am Herzen liegt, und von der wir hoffen, dass sie sich auch für dich am Ende gelohnt haben wird.

Der arme Fuchs wird noch ein Weilchen länger warten müssen, denn nun heißt es erst einmal: Konzentration auf ENDLiCH, den Abschluss des Fremder-Zyklus, und nebenbei die Vinyl-Freunde noch mit zwei erstaunlichen Veröffentlichungen erfreuen.

Bis dahin heiße ich alle herzlich willkommen

IM REICH DES EINHORNS


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15. Mai 2021

DAS REICH DES EINHORNS

Kapitel 4: Das Matrjoschka-Einhorn. Vom Songtext zum Buchscript

Sicher, sicher. Es wäre durchaus möglich gewesen, Fabia Zobel, der ausgezeichneten Illustratorin, einfach den Songtext in die Hand zu drücken und diesen bebildern zu lassen.

Aber wie schon bei den „Zwielichtgestalten“ (und auch vielen anderen Zwielichtgeschichten) war mir das irgendwie zu simpel und wollte so gar nicht zu der aufregenden, verstrickten und verzwickten Entstehung dieses Liedes passen. Es wäre mir irgendwie vorgekommen, als wäre die Geschichte dann entgegen der Tradition und dem Geschehen unangemessen erzählt worden. Deswegen setzte ich mich zur Abwechslung (!) mal auf meinen faulen Schreiberlings-Hintern und entwickelte eine Geschichte um die Geschichte, eine Erzählung über die Wichtigkeit des Erzählens. Das „Reich des Einhorns“ sollte gleichzeitig aufzeigen, wie wichtig diese Art Fabelwesen für unsere innere, kindliche Gesundheit ist, und wie förderlich und bereichernd.

Vielleicht wollte ich allen, aus deren Leben man die Einhörner irgendwann mit kalter Faktenfaust vertreiben wollte, das Fabel-hafte und seine Legitimation in unserer Welt stellvertretend zurückgeben. Hey, ich bin ein großer Verehrer und Freund der Wissenschaft und der Forschung und entsprechend auch der knallharten Fakten. Gerade in der heutigen Zeit und der Situation mit der Pandemie. Aber anstatt sich irgendwelche negativen kruden Verschwörungen zusammen zu phantasieren, ist es doch viel bereichernder, wenn man seiner Phantasie etwas Nahrung gibt und Positives entstehen lässt.

Es ist mein Glaubensbekenntnis: Gute Geschichten zu erzählen und erzählt zu bekommen, ist immens wichtig. Für unsere Psyche, für unseren Verstand, für unsere Existenz.

Das soll nun nicht allzu großspurig klingen. Auch die kleinen Erzählungen sind von Bedeutung. Und eben so eine versuchte ich zum Song zu schreiben.

Fabia hat eine extrem bezaubernde Interpretation dieses Scripts erschaffen, die nur darauf wartet, von dir entdeckt zu werden.

Fortsetzung folgt …

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12. Mai 2021

Vinyl-Träume werden wahr!

Ladies and gentlemen!

Ich bin stolz, euch heute das Ergebnis von monatelanger Arbeit präsentieren zu dürfen!
Zwei wunderbare Vinyl-ReReleases!

Das Label Trisol Music Group hat bereits im vergangenen Jahr angeregt, zwei wichtige Aufnahmen aus dem ASP-Back-Catalogue endlich wieder bzw. zum allerersten Mal in einer Vinyl-Ausgabe herauszubringen. Der Schallplattenmarkt ist im Augenblick hart umkämpft, denn Presskapazitäten und Rohstoff sind extrem knapp. Die Vinyl-Kleinauflagen für Sammler scheinen immer stärker von den Labels gefragt, sodass sich Engpässe und extrem lange Lieferzeiten ergeben.

Das hat leider nichts mit einem boomenden Tonträgermarkt zu tun. Da die CD bedauerlicherweise immer stärker an Bedeutung verliert, stellen die kleinen Vinyl-Auflagen augenscheinlich eine letzte und wichtige Bastion der Wertschöpfung für Labels und Künstler dar.

10 JAHRE FREMD

Jaja, so lange ist das schon her!
Zum 10. Jubiläum des wegweisenden ersten Kapitels des Fremder-Zyklus gibt es das Album endlich wieder für den Plattendreher – und zwar in gleich drei unglaublich schönen Varianten, sodass ihr die freie Auswahl habt, in welcher der streng limitierten Fassungen ihr sie aussuchen möchtet, die Doppel-LP

FREMD – FREMDER ZYKLUS TEIL 1

Viele der Songs haben auch heute noch einen festen Platz in den Setlisten der Konzerte, die hoffentlich bald wieder stattfinden dürfen.

Wir freuen uns, dass in eben jenem Jahr, in dem der Fremder-Zyklus mit dem neuen Album ENDLiCH! sein Grande Finale erfahren soll, dieser Meilenstein der Band-Historie wieder in dieser Form erhältlich sein wird.


VERFALLEN!

Trommelwirbel! Lange Zeit gefordert und nun endlich, endlich zum allerersten Mal auf Vinyl: der komplette VERFALLEN-Wahnsinn in einer limitierten Box. Auf 4 Schallplatten findet ihr die beiden Zwischenalben ASTORIA und FASSADEN gemeinsam in einer speziell von Original-Artworker Joachim Luetke für diesen Anlass designten Box.

Die ofen-rostroten Vinyl-Scheiben werden begleitet von einem 32-seitigen Booklet im Großformat 30 x 30 cm.

Zur Verfallen-Box


Ist das geil? Ja. Das ist es.

Asp

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11. Mai 2021

DAS REICH DES EINHORNS

Kapitel 3: Die Wege des Einhorns sind unergründlich


Irgendwie scheinen viele Herumor-Songs einen gewissen Leidensweg zu brauchen, um das musikalische Licht der Welt zu erblicken. Etwa um die Zeit, als ich den Beagle’schen Fabelwesen im Wald nachstellte und nicht die richtigen Worte zu finden schien, ging ich in die Planung für ein höchst interessantes Tourkonzept und die äußerst komplexen Planungen. Die Konzertreise sollte Dunkelromantische Winternächte heißen, und der Untertitel sollte sein: KreaTour. Denn, ohne zu spoilern kann ich dies verraten, als großes Überthema sollten natürlich die mannigfaltigen, mal mehr, mal weniger gruseligen Wesen dienen, die sich in der ASP-Welt tummeln. Im Jahr 2019 begannen wir mit der Planung und ich mit der Songauswahl. Das ursprünglich für das Story-Folk-Projekt Herumor angedachte Einhorn-Lied bot sich mehr und mehr als Teil dieser märchenhaften Tour an, schließlich würde es wunderbar ins Konzept passen. Und so eine Live-Premiere eines neuen Stücks … das ist schon immer was Besonderes. Welch Verlockung! Also klemmte ich mich dahinter und begann damit, das Musikstück zu basteln. Was die Instrumentierung anging, war der Unterschied zwischen Herumor und einem ASP-Unplugged-Gig nicht besonders groß, schließlich würde es eine „Akustik-Tour“ werden. So trabte die kleine Herde lockeren Schrittes in Richtung ASP, und gemeinsam mit meinem Freund Lutz Demmler begann ich, ein kleines Gehege für sie zu bauen, damit sie sich auch in der KreaTour-Umgebung zu Hause fühlen würden.

Aber dann kam alles anders. Im Frühjahr 2020 fegte die Corona-Pandemie über den Planeten und damit alle unsere Pläne hinweg. Der Rest ist Geschichte, aber noch lange nicht vorbei!
Ich war erstmal beschäftigt, unglaublich viele nützliche und überlebenswichtige, genauso unnütze, aber unvermeidbare Arbeiten zu erledigen. Ach, ihr unschätzbaren Stunden, Wochen und Monate meines Lebens, die ich durch Corona-Umplanungen verlor, ich trauere um euch, trauere um die wundervollen Dinge, die, während ihr verstrichen seid, eigentlich hätten erschaffen werden sollen.
Dahin, dahin seid ihr, wie der Schnee vom vergangenen Jahr und sogar dem des Jahres davor.
Als klar wurde, dass die Tour ein zweites Mal verschoben werden müsste, eine Tatsache, die ich lange nicht bereit oder fähig war zu akzeptieren, da fingen die Einhörner an, mächtig unruhig zu werden. Derart lange eingepfercht zu bleiben, das wollte ihnen ganz und gar nicht behagen.

So schrecklich das auch war und ist, plötzlich rutschte alles wieder an seinen ursprünglichen Platz! Das „Reich des Einhorns“ würde also wieder das werden, was es immer hätte sein sollen. Ein Herumor-Stück.
Wer nun wie ich ein wenig traurig ist aufgrund der Tatsache, dass er und ich um diese wunderbare Idee der Live-Premiere gebracht wurde, dem kann ich nur tröstend-verschwörerisch zuraunen: „Aber du kennst mich doch, ich werde es mir nicht nehmen lassen, einen passenden Ersatz auf die Setlist zu zaubern.“
Hoffen wir, dass die langfristige Verschiebung dieser einmaligen Tour nun tatsächlich die Chance erhöht hat, dass wir sie spielen dürfen, wenn es so weit ist.

Bis dahin haben wir nun allerdings eine ganz fabelhafte Veröffentlichung als Trostpflaster: einen neuen Herumor-Song!

Und da ich so ausnahms-weise war, schon gleich zu Beginn der Einhorn-Jagd die großartige Fabia Zobel nach einer neuen Zusammenarbeit zu fragen, auch das passende Buch, welches nun als Zwielichtgeschichten 6 veröffentlicht werden wird.

Fortsetzung folgt …


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7. Mai 2021

DAS REICH DES EINHORNS

Kapitel 2: Einhörner sind nicht leicht zu fangen



Als ich mich endlich dazu durchgerungen hatte, dachte ich, es sollte doch von nun an ein Leichtes sein, und fing, mit einer vagen Melodie im Herzen, an, das Songtextgedicht zu schreiben. Noch immer wollte ich keinesfalls ein Lied zum „letzten Einhorn“ erschaffen. Vielmehr sollten all die verschiedenen Einhörner, die mich gepiesackt hatten, zu einem einzigen vereint werden. Das wäre doch nur fair nach all dem Hörnergepieke? Ich machte mich also auf die Suche nach dem, was sie alle gemeinsam hatten in Peter S. Beagles sehr unterschiedlichen Geschichten, machte mich auf die Spur nach dem gemeinsamen Ton, der hinter den Erzählungen vibriert.

Die eigene kleine Erzählung wuchs, aber der Ton wollte und wollte nicht stimmen. Immer wieder schlich sich etwas allzu Süßliches, fast Kitschiges in die Zeilen (wie mir meine wachsame Lektorin bestätigte). Man muss es sich vorstellen wie den im ersten Journal-Kapitel erwähnten Zeichentrickfilm, der sich immer wieder vor das ursprünglich zugrunde liegende Buch drängte. Als hätte man den Kuchen mit zu viel Zucker versehen und ihn danach in Sahne ersäuft. Die Einhörner zogen sich tiefer und tiefer in ihren magischen Wald zurück, und ich drohte, langsam, aber sicher ihre Spur zu verlieren. Es war wie verhext.

Schon neckte mich die Fuchs-Textskizze, ob ich es stattdessen nicht lieber noch einmal mit ihr versuchen wolle. „Auf, auf, hier bin ich schon und warte. Komm und hasch mich, wir Füchse sind doch viel hübschere Tiere, und ganz pflegeleicht sind wir auch. Solange du nicht den Hühnerstall offenlässt. Nun komm schon, vertrau mir!“
Aber schließlich gelang es mir, mich von allem unnötigen Ballast freizumachen. Ich wusch alles ab, was mich vom reinen Einhornwesen ablenkte, und pirschte mich an. Als wären alle störenden, eine unangenehme Witterung auslösenden Gerüche nun abgelegt, fand ich endlich die kleine Lichtung, auf der die Einhörner im Schatten eines großen Baumes friedlich und in völliger Eintracht auf mich warteten. Scheu zwar, aber zutraulich.
Nach und nach gelang der Text. Ich hoffe, er wird auch ohne die Extraportion Zucker und den Berg Schlagsahne munden.

Fortsetzung folgt …


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5. Mai 2021

Hör-Tipp

Ihr schönen Menschen,

ausnahmsweise ein Hörtipp außerhalb der ASP-Welt. Aber dennoch nah an unserer Lebensrealität.
In einem Newsletter der genialen Loreena McKennitt wurde der Link zu diesem sehr interessanten Interview (Audio, englisch) gepostet.
Diesen möchte ich gerne mit euch "teilen".
William Deresiewicz, Autor des topaktuellen Buches "The Death of The Artist"
berichtet über die Situation von Künstlern in der neuen Ära der veränderten Wertschöpfungs-Situation. Das Interessante daran: Er selbst ist kein Künstler (sagt er), weshalb er m.E. einen besonders unverstellten Blick auf die Angelegenheit zeigt.

Wer also des Englischen mächtig ist, darf gerne mal ein Ohr riskieren.

Zurück an die Arbeit mit mir. Ein sehr, sehr wichtiges Foto-Shooting steht an ;)

Asp


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1. Mai 2021

DAS REICH DES EINHORNS

Kapitel 1: Einhörner sind mächtige Wesen

Lass mich dir eine Geschichte erzählen:

Seit Jahren liegt die Idee auf meinem Tisch, einen Song zu schreiben, der meine Verehrung für den wunderbaren Schriftsteller Peter S. Beagle ausdrückt und eine Hommage an seine phantastischen Werke darstellt. Nun geht es mir eigentlich fürchterlich auf die Fan-Nerven, dass Mr. Beagle hierzulande eher wenig bekannt ist, und das, obwohl seine Bücher sogar bei der ehemals mächtig zuverlässigen „Hobbit Presse“ verlegt wurden. Verlegt ist das richtige Wort, denn sie scheinen die Buchrechte oder ihr Interesse daran wohl irgendwie verschusselt zu haben. Die meisten seiner großartigen Werke werden momentan bei uns nicht mehr aufgelegt. Andererseits fühle ich mich ihm, dem fernen Autor, dadurch umso verbundener, diesem fabelhaften Geschichtenerzähler, denn man kennt das ja: Die richtig guten Sachen sind meistens nicht gleichzeitig die berühmtesten oder erfolgreichsten (Wink mit dem Zaunpfahlzaun *zwinkerzwinker*), nicht wahr?
Am bekanntesten ist wohl nach wie vor seine zauberhaft poetische Fantasy-Story „Das letzte Einhorn“ beziehungsweise bedauerlicherweise die Umsetzung als Zeichentrickfilm, die seit 1982 viele Generationen von Kitschfreunden zu begeistern versteht. Nein, das ist ein zu hartes Urteil. Immerhin schrieb Peter S. Beagle selbst das Drehbuch, was die Romanfreunde vor dem Schlimmsten bewahrt hat, und mit den unsterblichen Lied-Beiträgen von America hat man auch nicht den schlechtesten Fang gemacht. In der deutschen Synchro gibt es unter anderem einen prächtig aufgelegten Torsten Sense als Schmendrick zu hören und, merkwürdigerweise, auch den großen Christopher Lee. Ach, alles in allem und mit mehreren zugedröh…drückten Augen muss man sich nicht schämen, wenn man den Film okay findet.

Zeit für das große Aber: natürlich kein Vergleich zum Buch.

Wer sich davon überzeugen möchte, aber lesefaul ist: Es gibt eine akustische Fassung vom unvergleichlichen Andreas Fröhlich. Anhören!

Aber außer dem letzten Einhorn? Pustekuchen.

Seine anderen Werke sind so gut wie unbekannt. Teilweise sogar nicht einmal auf Deutsch erschienen. Schande! Schande! Schande!
Ich also, stets um ausgleichende Gerechtigkeit bemüht, wollte aufgrund dieser Tatsache auf keinen Fall ein Einhorn-Lied schreiben. Auf. Kei. Nen. Fall.

Schon gar nicht über „das letzte Einhorn“. Nein, ich wollte etwas besonders Tolles zu einem oder mehreren seiner anderen Geschichten verfassen. Tja. Nur zu welcher? Sind ja alle so gut.
Du kennst sicher den guten alten Ausdruck „die Qual der Wahl“. Mit der plagte ich mich herum. Und plagte mich. Und plagte mich noch etwas mehr und länger. Nun, ich bin eigentlich nicht für Schreibblockaden bekannt, eher für Lebeblockaden, während das Schreiben läuft wie am Schnürchen … Und immer hörte ich das leise Hufgetrappel im Hintergrund, während ich mir den Kopf zerbrach. Beherrschen Einhörner das Anschleichen? Ich bin mir nicht sicher. Peter S. Beagles Einhörner können das. Ob es nun das aus der „Sonate des Einhorns“ ist oder „In Kalabrien“ wohnt. Eigentlich bemerkenswert, dass das „letzte Einhorn“ das erste Einhorn aus Mr. Beagles Feder war.
Irgendwann fing ich an, trotzig ein Lied über einen Fuchs zu skizzieren, einem anderen Roman folgend. Der wollte sich aber partout nicht aus seinem Bau locken lassen, während ich, angespannt wie ein Jagdhund, vor dem Erdloch saß und wartete, dass er sein freches Näschen endlich herausstrecken möge. Vielleicht liegt es an meiner Abneigung gegen die Fuchs- (und auch andere Arten der) Jagd, dass er mir nicht zufliegen oder -schnüren wollte? Mir allerdings schnürte sich langsam, aber sicher die gute alte Deadlineschlinge zu, die ich mir selbst um den Hals gelegt hatte. Und dann dieses feine, leise Wiehern immerzu, wie ein Echo aus einem Traum.
Eine Zeit lang schaffte ich es sogar, es zu ignorieren. Nichts da! Ich schreibe doch keinen Einhorn-Song, nur weil … äh … ja, genau! Man hat doch seinen Stolz*. Aber Peter S. Beagles Einhörner trabten als kleine Herde an und taten etwas, das man eher Rudeljägern zutrauen würde als diesen scheuen Wesen. Sie kreisen mich ein, piesackten mich mit ihren magischen Hörnern und ließen nicht mehr von mir ab.
Man kann vieles über mich behaupten (und tut es zweifellos), aber nicht, dass ich nicht wüsste, wann ich aufgeben muss.

Und so schrieb ich ein Lied über Einhörner.

Fortsetzung folgt …


*Oder hatte ich den nicht irgendwann Ende des letzten Jahrtausends mit den Ungeschickten Liebesbriefen abgegeben?


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30. April 2021

OHNE KUNST UND KULTUR WIRD ES NICHT STILL

Liebe Freunde,

mir ist bewusst, dass die nachfolgenden Zeilen nicht nur auf Begeisterung stoßen werden. Sie sollen lediglich ein Denkanstoß sein, nicht mehr und nicht weniger.
Die Aktion selbst möchte ich damit nicht schmähen, auch wenn ich deren Tendenzen, die einzelnen Kunstbereiche und die Akteure darin in Wer-verdient-es-am-meisten-Kategorien einzuteilen, eher bedenklich finde.

Und immer dran denken: Es ist doch nur ein Gedicht.


Ohne Kunst und Kultur wird es leider nicht still
     oder: Das Weinen der Dinosaurier vor dem Einschlag
     oder: Ein GaRant für weniger Follower
     und: Unentschlossene Erzählperspektive


Ach, wäre es nur so, wie sie’s behaupten!
Wie herrlich wäre es, herrschte mal Stille …
Wie gut es täte, wenn nicht alle glaubten,
es gäb die Kunst in unbegrenzter Fülle.

Wie heilsam wäre so eine Erfahrung,
wenn alles mit „uns“ einfach so verschwände.
Welch augenöffnerische Offenbarung,
wenn alles, was wir schufen, fänd ein Ende.

Stattdessen ist der Kern unsrer Probleme
der Umstand, dass man alles immer findet
und jederzeit auf unendlich bequeme
und simple Weise kriegt, was nie verschwindet.

Dabei ist’s gleich, ob Bilder oder Töne,
ob es Theater seien oder Museen:
Man drückt auf Tasten nur für alles Schöne,
und alles ist sofort und leicht zu sehen.

Gibt es vielleicht auch keine neuen Werke,
wird es kaum leiser und schon gar nicht still!
Verliert das Aktuelle auch an Stärke,
bekommt doch jeder stets das, was er will.

Das Internet ist nun der neue Weltraum:
Unendlich sind die Weiten, die uns locken.
Der einzelne von uns, ihr wisst, der zählt kaum,
bekommt man Füllhörner beim Stubenhocken.

Es reicht, um alles dort zu konsumieren,
doch nicht einmal die längste Lebenszeit.
Auch wenn sich manche noch so echauffieren:
Es bringt nichts, und der „Kunde“ ist dich leid.

Dabei ist es egal, in welcher Rolle
du welche Art der Schöpfung bringst ins Net,
beschwerst du dich, erscheinen sofort Trolle,
rechtfertigen den Raub als Netikett.

Denn Freiheit ist, wie im realen Leben,
natürlich nur die eigne, wenn man nimmt.
Den Schöpfern bleibt schlussendlich nur das Geben.
Man stellt sie ruhig, sind sie darob verstimmt.


Sie sind diejenigen, die still sein sollen,
sie sind die, die man langsam mundtot macht.
Konzerne nehmen indes, was sie wollen,
und ihnen hat’s Milliarden eingebracht.

Oh nein, ganz gleich, für welche Kunst du blutest,
dich aufopferst und schuftest wie ein Wilder,
wenn man dir einen Cent in deinem Hut lässt,
dann lächle dankbar! Poste davon Bilder!

Ob du auf Bühnen rockst oder daneben,
ob du für Schauspiel oder Lesung brennst,
ist Kleinkunst oder die Regie dein Leben,
egal, was du an Kunst Berufung nennst:

Es wird nie leise, gleich, woran wir glauben!
Und wer’s noch hofft, ist leider nicht gescheit.
Weil Großkonzerne uns längst alles rauben!
Sie haben uns und Rezipient entzweit.

Enteignung nennt man heute lieber „Teilen“,
auch wenn es Dritte sind, die profitieren.
So wird uns unser Schicksal bald ereilen,
und niemand wird den Unterschied groß spüren.

Ach, wenn doch ohne uns bloß Stille wäre,
und herrschte sie nur eine Woche lang,
das Überangebot ersetzt durch Leere,
verschwunden, kurz, Theater und Gesang!

Wenn alle Screens ein Weilchen nichts mehr zeigten,
auf allen Endgeräten: Sendeschluss!
Wenn gestrige Orchester nicht mehr geigten
und nirgends tränke Romeo den Kuss.

Wenn längst Verblichne wirklich müssten schweigen
und alles, was umherschwirrt, konserviert?
Würd man nicht mehr als Endlosschleife zeigen,
was dort im Äther ewig existiert?

Mag sein, wir lernten endlich neu das schätzen,
was mit viel Herzblut wird vom Nichts zum Werk?
Doch leider sind wir alle zu ersetzen.
Und Sisyphos gleich nehmen wir den Berg.

In Krisenzeiten suchen wir Verständnis
und hoffen, dass man uns noch retten will.
Doch besser stünde uns wohl die Erkenntnis:
Es wird auch ohne uns doch niemals still.

Wertschöpfungsketten wurden längst zerbrochen,
dies wiederum bricht uns heut das Genick.
Nun haben wir uns auftrittslos verkrochen,
und mancher kommt wohl später nicht zurück.

Die Kreativen warn vor einer Weile
mit ihren Konsumenten tief verbunden.
Doch die Vampire trieben giftge Keile
dazwischen und beschenkten „ihre Kunden“.

Und weil so viele die Geschenke wollen,
hat es natürlich kaum einen gestört,
dass nichts davon den lieben, ach so tollen
Heilsbringern und Gewinnern je gehört’.

Sie sind nicht Schöpfer, doch sie schöpfen alles
gewissenlos schon ab, als wär’s normal.
Uns speisen sie im besten Fall des Falles
mit einem Mikroanteil ab. Genial!

Solln euch danach doch Google und Konsorten,
Spotify, Prime und ähnliche Plattformen,
die aller Künstler Lohn bei sich nun horten,
Konzerte und ein Bühnenstück performen!

Wir wollen keine Almosen und Spenden!?
Wir wollen nicht das Publikum verstimmen!
Wir wolln nur unser Schaffen nicht beenden
und nicht das Bühnenlicht für immer dimmen.

Nun zahlen wir die Rechnung für das Dulden.
Das zeigt die Not in dieser Pandemie.
Geschah auch manches ohne dein Verschulden,
still wird es ohne uns am Ende nie.

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7. April 2021

Zoom Out 4

Bei den meisten Schauern und Hörern dürfte bereits bei Zoom Out 3 der Groschen gefallen sein … nicht wahr?

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6. April 2021

ZoomOut 3

Holger Much und Asp haben da gemeinschaftlich an einer wunderbaren Sache gearbeitet. Was es geworden ist, kannst du dir selbst ausmalen.

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4. April 2021

Zoom-Out 2


Lass tauchend dich ein!
Setz dich nicht zur Wehr!
Lass dich einfach sein!
Du wirst sehn, du hast viel noch zu geben.
Je weiter man dringt
ins lichtlose Meer,
je tiefer man sinkt,
desto einfacher wird dort das Leben.


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Journal

31. März 2021

Zoom-Out 1


Was war der große Absturz damals im Vergleich
zu jenen, die danach noch öfter folgen sollten?
Du lebst als Schiffbrüchiger seither im falschen Reich,
als wärst du an Gestaden frierend angeschwemmt.
Doch auch als wär die Heimat weiter noch entfernt,
wo keine Wellen an bekannte Strände rollten.
Vielleicht vorm schwarzen Himmelszelt so reich besternt.
Wie es auch sein mag, sicher ist, du bleibst hier fremd.


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6. Februar 2021

Fortsetzung oder neues Buch?

Mehrfach wurde gefragt (manchmal auch mit vorwurfsvoll unterstellendem Unterton, versteht sich), warum es das neue Buch nur im Doppelpack gäbe, wo doch manche Menschen bereits vor über zehn Jahren die für die erste Ausgabe des Buches ein Vermögen ausgegeben hätten, bzw. ob das Buch sich von dem alten unterscheide …

Nun, ich antwortete auf Fratzbuch folgendermaßen und dies mag dem zögernden Kunden auch eine kleine Entscheidungshilfe sein:


Es unterscheidet sich stark. Jedoch, dies in Zahlen zu beantworten ist nicht so leicht, also wie viel in Prozent "neu" ist *… Aber es wurden SÄMTLICHE alten Texte überarbeitet, es kamen Begleittexte zu frühen Songs dazu, zu denen es im ersten Band keine gab und nicht vergessen: Zum "Zaubererbruder – Der Krabat-Liederzyklus" existierten damals überhaupt nur erst vier Songtexte. Der Bereich ist also sowieso komplett neu und im ersten Band untergebracht. Dass es das Buch nur in Doppelpacks gibt ist auch nicht die richtige Sichtweise. Es ist nicht "Das alte Buch" plus "Fortsetzung", sondern ein auf dem ersten Buch basierendes neues Buch, das aufgrund des Umfangs in zwei lesefreundliche Bände geteilt wurde.


*über 50%, hihi.

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1. Februar 2021

LESEPROBE HORROR VACUI – DICHTER AM ABGRUND

Eine kleine Leseprobe aus dem neuen Buch.
Viel Vergnügen!

In der ersten Auflage dieses Buches hatte Stille der Nacht keinen Kommentar. Warum eigentlich? Ich bin ein großer Freund dieses Stücks und speziell des Textes.

Er ist in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes für mich. Zum einen ist der Text einer der ganz wenigen, bei dessen Entstehung ich nicht alleine war. Denn ich brauche für meine Kritzeleien immer Ruhe und muss dabei ungestört arbeiten können. Ich werde normalerweise nervös und unkonzentriert, wenn sich jemand im selben Raum oder sogar in derselben Wohnung aufhält. Die nötige Ruhe allerdings, die fehlte mir in dem Hochsommer, als ich Stille der Nacht schrieb, nein eigentlich ein Tiefsommer*, denn ich hatte ein Tief, weil ich nicht ungestört arbeiten konnte. Im Winter hatte ich einige Notizen zu der Geschichte gemacht, es war aber Sommer, als ich diese zum Liedtext ausarbeitete. Vielleicht war es so heiß, dass ich mir den Winter herbeisehnte? Ich weiß es nicht mehr. Sicher jedoch sehnte ich mir die Stille herbei, denn die kleine Wohnung, in der ich damals hauste, bot zu dieser Zeit den obligatorischen Baulärm, der in Großstädten immer irgendwo in deiner Nähe zu entstehen droht, sobald der erste Sonnenstrahl und mit ihm die Scharen von eifrigen Gerüstdänglern, Fassadenaufbohrern und Pressluftpochern** einfallen, um sich an den stets reparaturbedürftigen Behausungen der Nachbarn zu schaffen zu machen. Ich suchte Asyl und fand es im Arbeitszimmer meines besten Kumpels Pit Hammann. Während er seinem Tagwerk nachging, textete ich vor mich hin, und das zeigt zum einen, dass wir ziemlich dicke Freunde waren (und es heute übrigens immer noch sind), denn trotz der Anwesenheit einer anderen Person ist der Text was geworden, finde ich. Zum anderen zeigt es, dass man im Sommer den Winter erschaffen kann, wenn man sich nur darauf einlässt. Das ist dann wohl eine Art Baulärm-Hitze-Eska-Voyagismus***.

In jüngster Zeit singe ich den Text ein wenig anders als in der Ursprungsversion, wozu mich ein anderer alter Freund direkt beglückwünschte, Bassisten-Held Tossi. Ich ersetze die „Wölfe“ im Mittelteil durch „Menschen“. Warum ist mir das nicht gleich damals eingefallen? Ich finde es so viel, viel, viel gruseliger! Außerdem muss ich zugeben: Ich bin zwar ein ziemlicher Fan von der ganzen Werwolf-Idee (obwohl es im Gesamtvergleich der produzierten Menge an Geschichten nur wenige richtig gute Storys gibt, wie ich finde), womit ich ein Klischee eines Gothic-Fans und Schaueroman-Liebhabers bediene****. Aber der Wolf an sich, und das wissen Sie, lieber Leser, ganz sicher, genießt einen miesen Ruf, weil wir Menschen zu doof sind, unsere Ur-Ängste zu beherrschen, und weil wir Artenvielfalt stets wirtschaftlichen Interessen unterordnen. Und da wollte ich nicht noch dazu beitragen. Wölfe sind vermutlich sozialere Wesen als wir. Und wenn ich mit den Worten Plautus’ den Menschen als des Menschen Wolf bezeichne, so ist das – genau wie in meinen Geschichten – stets ein Sinnbild, eine Metapher, die dem Tier Wolf gegenüber in keiner Weise fair ist und immer einen „zum Tier“ gewordenen Menschen bezeichnet. Verzeihen Sie mir also, dass ich hier eine kleine Änderung vornehme, wenn ich das schöne Lied vortrage.

Ernst beiseite, denn es gibt noch einen kleinen Insider-Scherz, den ich Ihnen heute verrate. Seit Jahren beömmeln wir uns intern über ein Formatierungsproblem, welches dafür sorgte, dass der Untertitel bei uns als „Weihnachtsmöhrchen“ auftauchte, was eher an Leporidae denken lässt als an Canis lupus. Oder um es mit der Fortführung in Lykanthropie zu sagen: „Bleib nur hier, lass mich kurz deinen Hasen massiern!“


__________________

<font size="2">* Eigentlich sind alle Sommer Tiefsommer für mich, denn ich kann Hitze nicht ausstehen. Ich&nbsp;werde dumm wie ein Pratchett’scher Troll, wenn es zu heiß ist.</font>
<br><font size="2">** So nennt man die im Fachjargon der Profis.</font>
<br><font size="2">&nbsp;***So nennt man die im Fachjargon der Profis.</font>
<br><font size="2">&nbsp;****Genauso wie mit der Abneigung gegen Hochsommer.</font>

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Journal

18. Januar 2021

Appetizer!

Ihr schönen Menschen!

Die Buchdruckerei hat uns freundlicherweise einige Fotos der Deluxe-Ausgabe von Horror Vacui – Dichter am Abgrund gesendet, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Auf diesem Bild seht ihr den stabilen Schuber, der mit einer schönen Silberfolienprägung und Grifflöchern versehen ist.

Und hier ein Blick auf die beiden Leinenbände im Schuber:

So sehen die beiden Bände aus, wenn man sie aus dem Schuber nimmt.
Das Buchleinen wurde aufwändig bedruckt und mit einer Silberfolie versehen.


Und hier die Rückseite. Besonders gut kann man hier die beiden Lesebändchen (in Rot und Schwarz) erkennen, mit denen man nachher wichtige Stellen markieren kann, die man sich merken möchte.

Es heißt zwar: "Don't judge a book by it's cover!", aber bei einer derart schönen Ausgabe darf man sich doch auch mal freuen, oder?
Die Bücher werden nun alle gut verpackt und werden auf die Reise gehen, um hoffentlich bald bei uns einzutreffen.

Übrigens gab es eine kleine Unterproduktion! Es werden also nicht ganz 999 Stück zum Verkauf stehen, sondern nur so ungefähr 950 Stück.

Die Hälfte ist schon vorbestellt.
Grüße,

Asp


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Journal

7. Januar 2021

Gewinner

Ihr schönen Menschen!

Wir freuen uns, die Gewinner der Mini-Gemälde aus unserer Herz und Verstand-Verlosung bekanntgeben zu dürfen!
Je eins von den Bildern aus "Nie am Tage" von Timo Wuerz erhalten:

Katrin aus Delmenhorst, Su aus Horst, Harald aus Ottweiler, Ronja aus Herdecke, Tobias aus Niederneisen, Andreas aus  Quierschied, Max aus Bogen und Sascha aus Rösrath.

Die Gewinner werden natürlich auch per Mail benachrichtigt und die Bilder flattern alsbald durch die Nacht zu ihnen nach Hause!

Carpe noctem,
Asp


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Shop-News

1. November 2021

ENDLiCH! Jahresende

Sehr geehrte ASP-Verrückte und Fanshop-Fans,

das Jahr neigt sich unaufhaltsam dem Ende zu. Und was für ein Jahr das war, liebe Kunden! Für die Band bedeutete das vor allem nun fast zwei Jahre Bühnen-Aspi… äh Abstinenz, für den Shop bedeutete es fast zwei Jahre lang: keine wundervollen Sachen fein säuberlich für den Merch-Stand der Konzerte packen. Asp hat sich viele schöne Dinge für die fleißigen Unterstützer und Besteller ausgedacht, sodass wir auch 2021 sagen können: Es gibt uns noch, wir sind noch da, und wir geben weiterhin unser Bestes!

Das war mit vielen ganz besonderen Herausforderungen verbunden, und uns steht mit der Vorverkaufs-Aussendung des neuen Doppelalbums ein nie da gewesener Endspurt bevor, zu dem sich nun ganz unerwartet noch Tickets gesellt haben, die wir hoffentlich direkt danach in Angriff nehmen können.

Ein paar besonders arbeitsame Wochen liegen also vor uns, und deshalb hat der freundliche Chef in diesem Jahr einen Betriebsurlaub verordnet, in dem wir uns erholen und wieder zu Kräften kommen sollen.

Auf diesen möchten wir freudig schon früh hinweisen, damit ihr eure Weihnachtseinkäufe bei uns entspannt planen könnt.

Wir machen den Onlineshop von einschließlich 18. Dezember 2021 bis 09.01.2022 zu und sind dann ab dem 10.01. wieder für euch da.

Bestellungen könnt ihr natürlich auch in dieser Zeit weiterhin aufgeben, aber bearbeitet werden die Bestellungen (und Anfragen) erst wieder ab dem 10. Januar.

In Vorfreude auf diese Pause stürzen wir uns nun noch einmal in den Verpackungswahn, damit ihr alle pünktlich das wunderschöne neue ASP-Album in euren Händen halten könnt, wünschen euch eine entspannte Vorweihnachts- und Adventszeit und schon jetzt einen geruhsamen Jahresausklang mit Gesundheit, Zufriedenheit und viel guter Musik!

Ein paar ganz spezielle Weihnachtssonderangebote haben wir noch für euch vorbereitet, die sich besonders als Geschenk eignen und für die kalte Jahreszeit bestens geeignet sind.

Greift gerne zu,

wir bringen sie noch pünktlich für euch auf die Reise!

Alles Gute und bis bald,

euer

ASP-Shopteam


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Shop-News

30. September 2021

Fremder Finale Oktober

Liebe Shop-Kunden,

Asp hat sich viele Specials für den Aktionszeitraum des Finale-Countdowns einfallen lassen. Die Vorfreude auf ENDLiCH!, den krönenden Abschluss des Fremder-Zyklus macht sich auch bei uns bemerkbar und natürlich dürfen auch wir vom Shop-Team einige der Aktions-Auswirkungen an euch weiterreichen.

Im Oktober, gleichzeitig letzter Monat der Aktion, steht alles im Zeichen des Albums Fremder-Zyklus 4: KOSMONAUTILUS.
Dazu gibt es passende Sonderangebote und wir wollen an dieser Stelle zusätzlich auf das Angebot hinweisen, das Album als Supportes-Edition auch mit einer persönlichen Namenswidmung für sich oder Freunde zu erstehen.


Außerdem gibt es ab sofort eine neue Gratis-Beigabe für alle, die im Aktionsmonat September eine Bestellung aufgeben und bezahlen.
Völlig unabhängig vom Bestellwert (Mindestbestellwert beachten) wird jedem Paket eine von Asp signierte Autogrammkarte mit einem Foto aus der "Kosmonautilus"-Foto-Session beigelegt.

Viel Spaß euch allen bei dieser letzten Etappe des Countdowns!
Danach heißt es ENDLiCH!
das grande Finale

Euer Shop-Team

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Shop-News

31. August 2021

FINALE COUNTDOWN SEPTEMBER



Liebe Shop-Kunden,

Asp hat sich viele Specials für den Aktionszeitraum des Finale-Countdowns einfallen lassen. Die Vorfreude auf ENDLICH!, denkrönenden Abschluss des Fremder-Zyklus macht sich auch bei uns bemerkbar und natürlich dürfen auch wir vom Shop-Team einige der Aktions-Auswirkungen an euch weiterreichen.

Im September steht alles im Zeichen des Albums Fremder-Zyklus 3: ZUTIEFST ASP

Dazu gibt es passende Sonderangebote und wir wollen an dieser Stelle zusätzlich auf das Angebot hinweisen, das Album auch mit einer persönlichen Namenswidmung für sich oder Freunde zu erstehen.

Außerdem gibt es ab sofort eine neue Gratis-Beigaben für alle, die im Aktionsmonat September eine Bestellung aufgeben und bezahlen.
Völlig unabhängig vom Bestellwert (Mindestbestellwert beachten) wird jedem Paket eine witzige "zutiefst verbunden"-Pflaster-Minibox beigelegt und eine von Asp signierte Autogrammkarte mit einem Foto aus der "zutiefst"-Ära.

Ab einem Auftragswert von 100 €  schicken wir euch eine Postkarte mit einem von Asp handgeschriebenen Zitat aus dem zutiefst-Album mit. Ebenfalls gratis.
Zitate werden willkürlich zugeteilt, Wünsche diesbezüglich sind vergebens.
Die Beigaben sind an den endgültigen Auftragswarenwert, also Rechnungswert gekoppelt. Bei Stornierung oder Rückgabemüssen daher auch die Gratisbeigaben zurückgegeben werden.

Sorry für den langen Text und das "Kleingedruckte", leider ist es nötig.

Viel Spaß euch allen und die nächste Aktion kommt im Oktober mit KOSMONAUTILUS …

Euer Shop-Team






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Shop-News

1. August 2021

Finale Countdown August

Liebe Shop-Kunden,

Asp hat sich viele Specials für den Aktionszeitraum des Finale-Countdowns einfallen lassen. Die Vorfreude auf ENDLICH!, den krönenden Abschluss des Fremder-Zyklus macht sich auch bei uns bemerkbar und natürlich dürfen auch wir vom Shop-Team einige der Aktions-Auswirkungen an euch weiterreichen.

Im August steht alles im Zeichen des Albums Fremder-Zyklus 2: "Maskenhaft – Ein Versinken in elf Bildern".

Dazu gibt es passende Sonderangebote und wir wollen an dieser Stelle zusätzlich auf das Angebot hinweisen, das Album auch mit einer persönlichen Namenswidmung für sich oder Freunde zu erstehen.

Außerdem gibt es eine neue Gratis-Beigaben für alle, die im Aktionsmonat August eine Bestellung aufgeben und bezahlen.
Völlig unabhängig vom Bestellwert (Mindestbestellwert beachten) wird jedem Paket ein Blöckchen mit 100 MaskenHaftnotizen beigelegt und eine von Asp signierte Autogrammkarte mit einem Foto aus der "Maskenhaft"-Ära.

Ab einem Auftragswert von 100 €  schicken wir euch eine Postkarte mit einem von Asp handgeschriebenen Zitat aus dem Maskenhaft-Album mit. Ebenfalls gratis.
Zitate werden willkürlich zugeteilt, Wünsche diesbezüglich sind vergebens.
Die Beigaben sind an den endgültigen Auftragswarenwert, also Rechnungswert gekoppelt. Bei Stornierung oder Rückgabe müssen daher auch die Gratisbeigaben zurückgegeben werden.


Sorry für den langen Text und das "Kleingedruckte", leider ist es nötig.

Viel Spaß euch allen und die nächste Aktion kommt im September mit ZUTIEFST …

Euer Shop-Team

 

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Shop-News

1. Juli 2021

ENDLICH! DER FINALE COUNTDOWN

Liebe Shop-Kunden,

Asp hat sich viele Specials für den Aktionszeitraum des Finale-Countdowns einfallen lassen. Die Vorfreude auf ENDLICH!, den krönenden Abschluss des Fremder-Zyklus macht sich auch bei uns bemerkbar und natürlich dürfen auch wir vom Shop-Team einige der Aktions-Auswirkungen an euch weiterreichen.

Im Juli steht alles im Zeichen des Albums Fremder-Zyklus 1.1: "GeistErfahrer".

Dazu gibt es passende Sonderangebote und wir wollen an dieser Stelle zusätzlich auf das Angebot hinweisen, das Album auch mit einer persönlichen Namenswidmung für sich oder Freunde zu erstehen.

Außerdem gibt es eine neue Gratis-Beigaben für alle, die im Aktionsmonat Juli eine Bestellung aufgeben und bezahlen.
Völlig unabhängig vom Bestellwert (Mindestbestellwert beachten) wird jedem Paket ein von TIMO WUERZ signierter A4-Softfeel-Druck des Covers der GeistErfahrer-Graphic Novel "Insel in Nebel" beigelegt und eine von Asp signierte Autogrammkarte mit einem Foto aus der "GeistErfahrer"-Ära.

Ab einem Auftragswert von 100 €  schicken wir euch eine Postkarte mit einem von Asp handgeschriebenen Zitat aus dem "GeistErfahrer"-Langspielalbum mit. Ebenfalls gratis.
Zitate werden willkürlich zugeteilt, Wünsche diesbezüglich sind vergebens.
Die Beigaben sind an den endgültigen Auftragswarenwert, also Rechnungswert gekoppelt. Bei Stornierung oder Rückgabe müssen daher auch die Gratisbeigaben zurückgegeben werden.


Sorry für den langen Text und das "Kleingedruckte", leider ist es nötig.

Viel Spaß euch allen und die nächste Aktion kommt im August mit Maskenhaft

Euer Shop-Team

   



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Shop-News

29. Mai 2021

ENDLiCH! Der finale Countdown.

Liebe Shop-Kunden,

Asp hat sich viele Specials für den Aktionszeitraum des Finale-Countdowns einfallen lassen. Die Vorfreude auf ENDLICH!, den krönenden Abschluss des Fremder-Zyklus macht sich auch bei uns bemerkbar und natürlich dürfen auch wir vom Shop-Team einige der Aktions-Auswirkungen an euch weiterreichen.

Im Juni steht alles im Zeichen des Albums Fremder-Zyklus 1: "fremd".

Dazu gibt es passende Sonderangebote und wir wollen an dieser Stelle zusätzlich auf das Angebot hinweisen, das Jubiläumsalbum (10 Jahre wird es schon alt) auch mit einer persönlichen Namenswidmung für sich oder Freunde zu erstehen.

Außerdem gibt es eine neue Gratis-Beigaben für alle, die im Aktionsmonat Juni eine Bestellung aufgeben und bezahlen.
Völlig unabhängig vom Bestellwert (Mindestbestellwert beachten) wird jedem Paket der neue und limitierte Wechselbalg-Mond-Aufkleber beigelegt und eine von Asp signierte Autogrammkarte mit einem Foto aus der "fremd"-Ära.

Ab einem Auftragswert von 100 €  schicken wir euch eine Postkarte mit einem von Asp handgeschriebenen Zitat aus dem "fremd"-Album mit. Ebenfalls gratis.
Zitate werden willkürlich zugeteilt, Wünsche diesbezüglich sind vergebens.
Die Beigaben sind an den endgültigen Auftragswarenwert, also Rechnungswert gekoppelt. Bei Stornierung oder Rückgabe müssen daher auch die Gratisbeigaben zurückgegeben werden.

Sorry für den langen Text und das "Kleingedruckte", leider ist es nötig.

Viel Spaß euch allen und die nächste Aktion kommt im Juli mit GeistErfahrer …

Euer Shop-Team

     


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