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26. Juli 2013

Das Märchen vom Wildfang-Windfang

Liebe Freunde,

nur noch eine Woche bis zum offiziellen Erscheinungstermin unseres neuen Albums "MASKENHAFT - Ein Versinken in elf Bildern". Bald, bald, bald haltet ihr es in den Händen, unser Schmuckstück.

Schon unterwegs ist allerdings eine neue Ausgabe der Promo-CDs, mit denen wir die DJs in den schwarzen Tanztempeln des Landes dazu bringen wollen, unsere Songs für euch zu spielen. 


Anlässlich der Veröffentlichung unseres neuen Albums haben wir die „DJ-Archive 7: Elf und einer – eine Reise durch die Zeit“ exklusiv für die Clubs herausgegeben. In vielen eurer Lieblings-Diskotheken sollte also bereits ab heute Abend die CD zum Wünschen und Abtanzen bereit liegen. Fragt einfach in den Clubs nach!

Auf dieser CD findet man neben einigen ASPschen Tanzflächen-Klassikern auch einen Song vom aktuellen Album mit dem klangvollen Namen "Das Märchen vom Wildfang-Windfang (Schlüpftanz)". Das Lied ist eine ganz schön "freches Stück". Ein gewagter Stilmix, würde ich sogar behaupten. Ich erinnere mich noch an den Tag, an dem ich zum Einsingen bei Lutz im Studio ankam: Wir hatten uns für diesen Tag zwei Songs vorgenommen, die ich beide schaffen musste, denn der Zeitplan war schon wieder … nunja … etwas strapaziert.

Auf dem Plan standen also „Schneefall in der Hölle“ und eben der „Schlüpftanz“, zwei Songs, wie sie unterschiedlicher gar nicht sein könnten. „Schneefall in der Hölle“ ist eine Art vertonter Brief, der aus der Perspektive eines am eigentlichen Geschehen Unbeteiligten geschrieben ist, vielleicht eines alten Freundes. Naja. Auf jeden Fall eine unglaublich romantische, rührende Nummer, bei der ich mir eine gute Portion Kitsch gegönnt habe. Ich entschuldige mich im Voraus dafür! Ich habe also sämtlichen Herzschmerz und alles Mitgefühl in meine Gesangsperformance gelegt, jedoch ohne zu übertreiben. Eine ziemliche Gratwanderung und eine unglaublich intime Sache. Und direkt danach hieß es umschalten in den „Böser-Verführer-Modus“, der für „Das Märchen vom Wildfang-Windfang“ nötig war. Da war eine so andere Attitude nötig, dass es nur mit einer Art „Method-Acting für Gesang“ möglich war. Einem totalen Hineinversetzen in die Figur. Ich bin ziemlich sicher, Lutz hatte durch die Scheibe des Aufnahmeraumes ein ziemliches Theater zu sehen bekommen, mit all den Grimassen und finsteren Blicken beim Raunen, Flüstern, Kreischen und Growlen …

Wenn ihr euch also zu unserem neuen Lied über diesen ganz speziellen Tanz selbst bewegt, dann denkt dabei lieber nicht an meine verzweifelt-leidenschaftliche Performance an jenem Tag. Das Grinsen könnte missverstanden werden :)

Euer

Asp