Journal

31. Dezember 2025

Jahresliederrückblick

Ihr schönen Menschen,

was ein Jahr! Heute nehmen wir Abschied von 2025. Anstrengend war’s. Bis auf die Knochen ausgelaugt hat es mich, und selbst die vielen wundervollen Momente mit euch konnten die Batterien nicht nachhaltig aufladen. Deswegen würde ich mir gerne größere Texte zum Jahresabschluss in diesem Jahr sparen und baldmöglichst meine Energie in neue Songs stecken.

Daher möchte ich lieber unsere Songs für mich und uns sprechen lassen.
Alle Songs natürlich. Alle Lieder, die euch begleitet haben und hoffentlich im rechten Moment da waren, um euch eine kleine Portion Trost oder Freude, Hoffnung und Energie zu verleihen. Oder um euch einfach ein angenehmes Kopfkino zu verpassen.

Einige will ich dennoch besonders hervorheben, nämlich jene Songs, die wir in diesem Jahr auf den Bühnen gespielt haben.


Wir zollten einem großen Jubiläum in diesem Jahr Tribut. AUS DER TIEFE wurde zwanzig Jahre alt, und wir haben in diesem Jahr viele Songs von diesem Klassiker im Gepäck gehabt. Angefangen mit der Beschwörung, mit der wir die Dunkelromantischen Nächte eröffnet haben. Werben und Me gab es in wunderbaren Versionen ebenfalls dort schon zu hören. Die HÖLLENFAHRT brachte dann zusätzlich Schwarzes Blut, Ich komm dich holn, Tiefenrausch [inklusive Schattenschreie und Schmetterling, du kleines Ding] sowie die Ballade von der Erweckung.

Aber auch das „kleinere“ Jubiläum wurde berücksichtigt. VERFALLEN, FOLGE 1: ASTORIA feierte zehnten Schlüpftag. 

Unvergesslich bleibt die grandiose Version von Alles, nur das nicht bei den Mainächten, der phantastische Moment, Loreley auf der Loreley zu spielen, und im Herbst nicht nur Astoria verfallen, sondern auch Souvenir, Souvenir und Himmel und Hölle auf das Publikum loszulassen. Auch Ich will brennen ging bei der HÖLLENFAHRT folgerichtig wieder eine unheilige (darf man das noch sagen?) Allianz mit Fortsetzung folgt … ein.

Aber auch jenseits der Jubiläen war es ein aufregendes Bühnenjahr, was die Songauswahl angeht. Wirklich niemand hatte mit der Peter-Maffay-Coverversion Nessaja gerechnet. Oder doch?

Überfällig war die Live-Premiere des neuen Songs Du musst verrückt sein von RETURNING TO HAUNTED PLACES. Eine weitere Premiere gab es mit dem Song Höllenfahrt, der bisher noch unveröffentlicht in seiner Studioversion ist. Das ist crazy.

Aber das war längst nicht alles!

20.000 Meilen, Abertausend Fragen (gab es gleich in zwei zungenbrecherischen Versionen!), BernsteinmeerengeL, Carpe noctem, Denn ich bin der Meister, Die letzte Zuflucht, Duett (Minnelied der Incubi), Echo, Flickenpuppe, Fürst der Finsternis, Ich bin ein wahrer Satan, Ich, der Teufel und du, Ihr wollt es dunkler, Kosmonautilus, Krabat, Lykanthropie, Raise some hell now!, Sandmann GmbH & Compagnie, Seerosenblüten von einst, Schwarzer Schmetterling, Stille der Nacht, The Shadows Beneath the Roots, Tintakel, Und wir tanzten, Unverwandt, Wechselbalg und Weichen[t]stellung – sie alle fanden in diesem Jahr einen Weg in unser Programm.

Insofern war es ein erfolgreiches Jahr. Das war wunderbar. Warum ich das so betone? Warum es dafür einen eigenen Jahressongrückblick braucht? Na, weil es eben darum geht. Bei ASP. Um unsere Songs.

Vielen Dank, dass wir sie für euch spielen durften und ihr sie mit so viel Begeisterung aufgenommen habt.

Wir sehen uns auf der anderen Seite!

Asp