Journal

12. Juli 2018

Nachgedacht in der Pause. Teil 4: Arbeiten in der Pause

In den letzten Journaleinträgen ging es um das Nachdenken in der Pause und die Ergebnisse des Grübelns. Aber natürlich wurde auch ein winziges bisschen gearbeitet.
Versuch einer kleinen Übersicht:

Neben den umfangreichen Vorbereitungen für die Zaubererbruder Live & Extended Tour wurde hinter den Kulissen viel aufgeräumt: Projekte wurden archiviert (für alle Zeiten beerdigt wurde dann doch fast nix, dafür habe ich ein zu weiches Herz), ad acta gelegt und andere wurden auf den Schreibtisch verschoben.

Ein erstes Ergebnis hat ja bereits während der Pause das Licht der Welt erblickt: Die Moritat vom doppelten Rottchen, welche Pit Hammann herrlich illustriert hat und die nun als Buch (zusammen mit dem Klassiker „Die Kleine Ballade vom Schwarzen Schmetterling“) erhältlich ist.

Für die Herbsttour habe ich aus alten Krabat-Ideen zwei (echt starke) neue  Zaubererbruder-Lieder geschrieben, und weil es gerade so gut lief, habe ich gleich begonnen, für das nächste ASP-Album Musik und Texte zu schreiben. Läuft!


Nebenbei gibt es auch Neuigkeiten bei Herumor. Auch für das Akustik-Projekt habe ich was ganz Neues geschrieben (dabei sind noch nicht einmal alle älteren Stücke veröffentlicht, obwohl Alex Storm schon seit Monaten mit den teuflischen Hüfchen scharrt). Ein ganz besonderes Lied wird entstehen, ein Troll spielt die tragische Hauptrolle, und Holger Much wird nicht nur das Buch dazu malen, sondern auch mit seinen Flöten im Studio erwartet, um bei dem dazugehörigen Song mitzuwirken. Bis Holger seine wundervollen Zeichnungen dazu angefertigt hat, werden allerdings noch einige Monate ins Land gehen.

Aber alles der Reihe nach, denn vor dem fünften Band der Zwielichtgeschichten muss natürlich noch Band 4 kommen. Der befindet sich zu diesem Zeitpunkt bereits im Druck und wird am 6th of September erscheinen. Das Buch heißt „Nie am Tage“, vielleicht erinnern sich einige von euch noch dunkel an den Song? Nun kommt er, mitsamt Buch, phantastisch in Gemälde umgesetzt von Timo Wuerz, der dabei ganz neue Seiten von sich zeigt und seinem typischen Wuerz-Style doch irgendwie treu bleibt. Faszinierend, was der Herr da gezaubert hat, sage ich euch. Dazu habe ich ihm ein besonders vertracktes „Drehbuch“ zukommen lassen, und ich bin sehr gespannt, wie die Bild-Story und der Songtext sich ergänzen. Sicher keine typische Vampir-Geschichte, wie man sie schon tausend Mal gesehen hat.
Tja, was noch? Viele wundervolle Gedichte begonnen und aus lauter Lust und Freude weitergeschrieben, wann immer mir ein paar Stunden blieben. Auf eines davon bin ich besonders stolz, und es wird als Teil einer wirklich „phantastischen Anthologie“ erscheinen, auf die ich sehr gespannt bin.

Das alles zähle ich nicht auf, um damit anzugeben. Ich zähle es auf, um euch stolz mitzuteilen: Es gibt eine ganze Menge, worauf ihr euch freuen dürft.

Heute also stimmt das nun Hingetippte nun aber wirklich besonders:

Fortsetzung folgt …