Journal

3. November 2019

Supporters

Liebe Supporter!

Widmungen für die Supporter müssen natürlich nicht nur angeboten, sondern auch irgendwann erledigt werden. Das mache ich gerne, denn im Gegensatz zu vielen Tätigkeiten, die mir über den Tag begegnen, die allesamt nichts mit „schöner Kreativität“ zu tun haben, ist das eine, die man sich zumindest angenehm machen kann. Zum Beispiel kann man schöne Musik dabei hören, ein Segen für mich, denn beim Texteschreiben oder Komponieren kann man das leider nicht, während einer Produktionsphase gibt es also wenig Gelegenheit, sich selbst ein wenig Seelenheil durch Musikgenuss zu verschaffen. Oder ich kann ein Hörbuch einlegen und auf diese Weise über einen Umweg meinen NZL-Stapel wenigstens nicht noch höher, und gefährlich wankend, wachsen lassen.

Aber egal wie angenehm man sich dabei akustisch berieseln lässt, eine gewisse Grund-Aufmerksamkeit muss man natürlich dennoch aufbringen, damit man Gehörtes nicht in Geschriebenes umwandelt und plötzlich anstatt „für Lukas“ „für Luke Ellis“* auf dem Zertifikat steht.

Und natürlich fällt mir dabei auf, vor allem da es zwei Zertifikate sind, die parallel zu be-widmen sind, dass dabei die gleichen Namen immer wieder auftauchen. Und damit meine ich nicht, dass es weit verbreitete und beliebte Vornamen sind, die ich immer wieder lese. Das natürlich auch, aber ich sehe sehr deutlich, dass es unermüdliche Unterstützer gibt, die keine Gelegenheit auslassen, uns durch die Supporters-Editions zusätzlich zu unterstützen, und welche durch ihren Beitrag nicht nur dafür sorgen, dass unsere Arbeit und die Fortführung unseres Werkes weiterhin ermöglicht werden, sondern auch, dass ich mich beim Widmen sehr wertgeschätzt fühlen darf. Das ist ganz wundervoll!


In Zeiten, in denen überall im Netz und vor allem auf den sogenannten „social“ Media Plattformen überwiegend genörgelt, herumgekrittelt und voller Herablassung und Respektlosigkeit über Künstler gesprochen wird.
Und deshalb tut ihr ein doppelt gutes Werk für uns, liebe Supporter, und ich bin doppelt dankbar. Deswegen mussten jetzt alle Interviews zum neuen Album mal kurz warten und alle Organisations-Grübeleien beiseitegeschoben werden, denn es war mir ein großes Bedürfnis, nun meinerseits meine Dankbarkeit dafür öffentlich zu äußern.

Ich weiß, ihr seid ein kleiner, exklusiver Kreis, sehe deutlich, dass es ein harter Kern von Fans ist, der uns zusätzlich unterstützen möchte. Dafür bin ich aus oben genannten Gründen irrsinnig dankbar.

Und manche mögen nun sagen: „Ich habe aber leider keine Mittel, kann mir einfach keine zusätzliche Unterstützung für meine Lieblingsmusiker leisten, außer dass ich mir die Musik auf Tonträger oder als Download kaufe, was kann ich tun?“

Die Antwort ist ganz einfach und gilt nicht nur für ASP, sondern für alle Lieblingsbands (und für viele ganz andere Bereiche der Meinungsäußerung): Ein paar respektvolle, freundliche Worte kann man heute doch so leicht überall hinterlassen. Ob als kurze Rezension oder mit einer positiven Bewertung oder indem man schlicht all diese Möglichkeiten nicht nur den selbsternannten Kritikern oder Nörglern und Hatern überlässt! Geht ganz leicht und dauert oft nur wenige Sekunden.

Bevor es nun allzu philosophisch wird, wende ich mich nun wieder den Widmungen für euch zu!
Wir sehen uns auf Tour!

Asp